Martinsmarkt in Rosbach

9 November 2009

Zur Eröffnung des diesjährigen Martinsmarkts in Rosbach kam ich natürlich gerne – einerseits um zusammen mit den CDU-KollegInnen unsere Bundestagsabgeordnete Lisa Winkelmeier-Becker zu unterstützen, andererseits aber auch wegen den vielen Ständen. Von Bastelwaren bis Verköstigung war alles geboten. Letzteres nahm ich bei der Feuerwehr gerne in Anspruch – eine seeeehr leckere Erbsensuppe auch für die Zuhause-Gebliebenen :-)

Hier noch einige Fotos, mit Lisa ebenso wie Ulrike Kachel und dem edlen Sponsor, Alexander Fritz (Zunft Kölsch). Danke an Dich!


Herzliche Glückwünsche …

1 November 2009

… kamen auch aus Windeck zum sehr guten Ergebnis von Andreas Krautscheid bei der Nominierung zum Landtagskandidat. Einen guten Bericht findet man in der wie stets interessant berichtenden Rundschau: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1246895332635.shtml. Ich fand es besonders sympathisch, dass auch seine Ehefrau bei der Veranstaltung mitfieberte – mir war es auch immer wichtig, dass Janine im Wahlkampf unterstützte und dabei war.

Ergänzend hier nur noch zwei individuelle Impressionen:

 


„Open Data“ in Politik und Verwaltung

22 Oktober 2009

Das Internet schafft Transparenz – jetzt der nächste Schritt (Quelle: http://www.politik-digital.de/opendata-network-gegruendet):

Den freien und ungehinderten Zugang zu Daten aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft zu ermöglichen und zu fördern, ist das Ziel des jetzt in Berlin gegründeten Vereins OpenData Network.

Über 20 Vertreter von Parteien, Netzwerken und Unternehmen schlossen sich zusammen, um die Themen OpenData, OpenAccess, OpenGovernment, Transparenz und Partizipation koordiniert auf die politische Agenda zu bringen. Zum Vorsitzenden der Vereins wählten die Gründungsmitglieder den Berliner IT-Berater Daniel Dietrich. Zu den weiteren Vorstandsmitgliedern gehören Markus Beckedahl (netzpolitik.org), Urs Kleinert (IT-Entwickler), Klaas Roggenkamp (Compuccino) und Stefan Gehrke (politik-digital.de).

Schnittstelle zur Verwaltung

Als erste Projekte des Vereins wurden der Aufbau einer Open Data Directory genannt, einer Art „Gelbe Seiten“ für bereits existierende OpenData-Projekte, sowie die Entwicklung einer sog. Demokratie-API. Darunter ist eine maschienenlesbare Schnittstelle zu verstehen, die den Zugang zu Daten aus Politik und Verwaltung erleichtern soll. Zudem möchte der Verein Workshops und Seminare veranstalten sowie in Pilotprojekten und Studien neue Formen von Kollaboration und Partizipation entwickeln.

Vorbild Obama

Das Thema „offene Verwaltung“ hat in Deutschland neuen Schub erhalten, nachdem US-Präsident Barack Obama kurz nach seiner Wahl erklärte, er wolle die Arbeit der US-Bundesorgane für die Bürger transparent machen. Zugleich erhofft sich die US-Regierung durch diesen Schritt eine Verbesserung der Kommunikation zwischen den einzelnen Behörden. Ein erster Schritt war der Aufbau der Webseite data.gov, die u.a. den Zugriff auf öffentliche Wetteraufzeichnungen, Energie- und Verbrauchsdaten sowie Daten der Weltraumbehörde Nasa ermöglicht.


Das Omega geht – das Crystal kommt

14 Oktober 2009

OPENING_neu Mit einem weinenden, aber auch einem lachenden Auge begleitete ich den Umbau der zu meiner Firma gehörenden Diskothek OMEGA zum CRYSTAL Cologne. Weinend, denn das Omega wurde doch zur zweiten Heimat vieler Studenten und anderer netter Leute. Lachend, denn es ist doch mal wieder Zeit für etwas Neues, und nachdem sich viele hundert Einsender an der Namensfindung des neuen Clubs beteiligt hatten, zeigt sich doch eine große Vorfreude bzw. auch Erwartungshaltung.

Am 24. Oktober ist es nun soweit und der neue Club öffnet seine Türen. Man darf sich auf eine trendige Location freuen. Sie wird aus zwei Ebenen bestehen, die mit feinsten Beats beschallt werden. Das stilvolle Design des Clubs wird mit vielen Extras und spektakulären Visuals abgerundet. Auch schon geklärt ist: Zahlreiche erfolgreiche Veranstalter werden die Top-Location mit Partyleben füllen. Deren Konzepte sprechen eine breite Zielgruppe an und richten sich an trendbewusste Nachtschwärmer.

Zur Eröffnung ist der Eintritt natürlich für alle frei. Alle wesentlichen Daten siehe Flyer oben!


Gratulation ins Saarland …

11 Oktober 2009

… zur ersten Jamaika-Koalition auf Landesebene überhaupt! Man kann wirklich nur von Glück sagen, dass die rot-rote Ampel nicht zustande gekommen ist. Insbesondere deshalb, weil der Napoleon von der Saar, Oskar Lafontaine, nicht als heimlicher Ministerpräsident ins Spiel kam. Ich weiß noch zu genau, wie desolat das Saarland unter Sonnenkönig Lafontaine war, als ich dort wegziehen mußte. Gezwungenermaßen deshalb, weil die wirtschaftliche Lage genau im Saarland so schlecht war, dass die Suche nach einem Ausbildungsplatz nach 1,5 Jahren erfolglos abgebrochen werden musste. In Koblenz dauerte die Suche dagegen genau 6 Wochen.

Heute wabern keine gelben Wolken mehr über Völklingen (Damaliger Firmensitz von „Saarstahl AG i.K.“), der Strukturwandel ist geschafft und vor allem gibt es keine solch üblen Saarländerwitze mehr im Umland wie damals. Dies alles wäre durch die Regierungsbeteiligung der Altkommunisten mit dem sprunghaften Oskar wieder ins Rutschen gekommen – das hat das Saarland nicht verdient (nachdem schon Honecker von dort stammte…). Verdient hat allerdings Heiko Maas seine erneute Niederlage. Wurde er schon als „Ministerpräsident in Lauerstellung“ bezeichnet, so hat es sich nun ausgelauert. Vielen Menschen ist übel aufgestoßen, wie verkrampft er war und keine Gelegenheit ausließ, den politischen Gegner zu diffamieren. Höhepunkt dieser Aktionen war aus meiner Sicht, dass er Presseberichten zufolge einem Kind während einer SPD-Veranstaltung blutige Wunden schminken ließ. „Wenn die Mama fragt, wo Du das herhast, dann sagst Du ihr, es sei vom CDU Sommerfest“ – für einen Ministerpräsident durchaus fragwürdiges Verhalten.

Bleibt nun, der neuen Koalition eine gute Hand zu wünschen, denn dieses Modellprojekt aus dem bürgerlichen Lager ist durchaus wegweisend. Hierzu findet sich ein sehr interessanter Artikel im Feuilleton der ZEIT vom 08.10.2009. Unter dem Titel „Wie klug ist die FDP?“ skizziert der Soziologe am Hamburger Institut für Sozialforschung Heinz Bude die neue gesellschaftliche Akzeptanz des Begriffes der „Bürgerlichkeit“. Und Hubert Ulrich, Chef der Saargrünen, lieferte das Zitat des Tages: „Man darf nicht so tief sinken, dass man den Kakao, durch den man gezogen wurde, auch noch trinkt“.


Albert Einstein …

6 Oktober 2009

… tätigte folgenden überzeugenden Spruch, den ich eben in einer Autosignaturzeile gelesen habe: “Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert!“ – sehr richtig!


Die Meistersinger von Nürnberg …

6 Oktober 2009

… kann man als das einzige „komische“ Werk von Richard Wagner ansehen. Wie wird es nun aussehen, wenn diese 6-stündige (und damit nicht die längste) Komposition von Wagner an der Kölner Oper aufgeführt wird? Diese spannende Frage stellte ich mir umso mehr, als meine Verlobte im Extra-Chor der Oper mitsingt und schon lange vor KHP, Generalprobe und Premiere von den interessanten Kulissen und historischen Kostümen erzählt!

So nahm ich an der Generalprobe teil und war begeistert. Wie die Rundschau schreibt: „Ein größeres Fest zum Spielbeginn einer neuen Ära lässt sich kaum wählen“. Das Kölner Debüt des neuen Intendanten Eric Lauffenberg war in der Tat pfiffig, abwechslungsreich und dennoch tiefgründig umgesetzt. Im Gegensatz zu der auf billige Showeffekte abstellenden Samson-et-Dalila-Inszenierung von Tilman Knabe waren nun auch schauspielerische und stimmliche Anforderungen im richtigen Verhältnis.

Für den neuen Intendant war es sicherlich ein mutiger Schritt, zum Beginn seiner Kölner Zeit Wagner zu inszenieren, denn der Bezug zum Nationalismus schwebt immer noch über dieser großen Musik und sechs Stunden Spielzeit stellen hohe Anforderungen. Mit überraschenden Momenten und Zeitsprüngen bis in die Nachkriegszeit wurden diese Probleme gut gelöst. Das Stück ist keineswegs nationalistisch, sondern entlarvt eben die Nazisymbolik als „falschen Tand“. So wurde es dann eine moderne Interpretation des Wagner-Stückes, welche medial durch Beamerprojektionen perfekt unterstützt wurde. Auch der Stadtanzeiger nahm die Inszenierung sehr positiv auf, nachdem die Solisten, der Intendant und natürlich auch Kulturdezernent Quander bei der Premierenparty rauschenden Applaus erfuhren.

Mein persönlicher Applaus galt natürlich meiner Janine, ich bin richtig stolz auf Ihre Gesangsleistung und dass sie bei solch bedeutenden Aufführungen mitwirkt. Das motiviert mich natürlich, mit ihr zumindest beim Wilberhofener Rochus-Chor mitzumachen – nun bei der Vorbereitung des Adventskonzertes :-)

Bilder: Schlussapplaus – drittes Bild v.l.: vor dem roten Podest steht Janine :-)


Elektronische Gesundheitskarte in NRW eingeführt

2 Oktober 2009

Anhand dieser Pressemeldung zeigt sich, wie wichtig mein Einsatz für flächendeckendes DSL in Windeck war. Ohne DSL keine Gesundheitskarte und damit verbundene Vorteile in der ärztlichen Versorgung. Das zeigte nicht nur ein Gespräch mit meinem Hausarzt in Windeck, sondern vor allem auch die Diskussion gelegentlich des Besuches von Minister Laumann letztens im Seniorenzentrum St. Josef.

Jetzt wurde das System offiziell eingeführt, wie die heutige, nachfolgende Meldung von media NRW darstellt:

Moderne IKT-Anwendungen für eine effiziente medizinische Versorgung – Gestern war es soweit: Im Krankenkassen-Bezirk Nordrhein wurde die elektronische Gesundheitskarte (eGK) offiziell gestartet. Versicherte in Duisburg, Essen, Mülheim, Oberhausen, Düsseldorf und Köln erhielten als erste die eGK, die medizinische Versorgung der Bevölkerung effizienter machen soll. In den kommenden Wochen sollen rund acht Millionen gesetzlich Versicherte im Bezirk die neue Karte erhalten. Nach und nach folgen weitere Regionen. Bis Ende 2010 soll die neue Gesundheitskarte bundesweit eingeführt sein.

Weiterlesen auf: http://www.media.nrw.de/media2/site/index.php?id=73&tx_ttnews%5Btt_news%5D=56362&cHash=dd3335bcd1 !


Internetwirtschaft von der Finanzkrise unbeeindruckt

1 Oktober 2009

Heute wieder mal ein kleiner Beitrag zur Medienwirtschaft, und zwar eine positive Nachricht, die ich heute auf http://www.eco.de/verband/202_7003.htm gelesen habe – sehr erfreulich:

 Trotz der aktuellen Wirtschaftskrise hat die deutsche Internetwirtschaft das Potenzial zu einer äußerst dynamischen Entwicklung. Das Geschäftsklima in der Branche ist sehr positiv. Die Topmanagementberatung Arthur D. Little und der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. stellten beim eco Kongress, der seit gestern in Köln stattfindet, erste Ergebnisse einer Studie zur deutschen Internetwirtschaft vor, die dies zeigen. … Mehr unter obenstehendem Link!


Bundestagswahl 2009 im Kreishaus

28 September 2009

Es gab ja sicherlich den einen oder anderen, der an die Fortsetzung der großen Koalition als wahrscheinlichstes Ergebnis der Bundestagswahl dachte. Dass es aber so deutlich für eine bügerliche, schwarz-gelbe Mehrheit ausging, ist eines der tollen Ergebnisse am 27.09.2009. Das ist die Quittung unter anderem auch für Münte`s knarzige Art – absolut von gestern. Daumen runter.

Der deutliche Sieg von Lisa Winkelmeier-Becker vor Hr. Tandler ist ein weiteres tolles Ergebnis, für uns vor Ort auch sehr wichtig und angesichts des großen (im Vergleich zur SPD: 100% größeren) Engagements von Lisa vor Ort auch verdient. Zu den allerersten Gratulanten zählte deshalb auch ich, noch in Erinnerung an die gemeinsamen Aktionen im Kommunalwahlkampf.