4 Dezember 2009
Mit der aktuellen Verabschiedung des Gemeindefinanzierungsgesetzes haben CDU und FDP im Landtag einen „Nachschlag“ von rund 2 Millionen Euro für die benachteiligten Berggemeinden im Abwasserbereich beschlossen. Davon profitiert insbesondere die Gemeinde Windeck.
Die CDU Windeck freut sich sehr, dass ihre beharrliche Initiative beim Regierungspräsidenten Lindlar sowie beim Minister Andreas Krautscheid zu diesem Erfolg geführt hat. Fraktionschef Steiniger, Ratsmitglied Vogel und ich haben die Gespräche in Köln und Düsseldorf geführt.
Landesminister Andreas Krautscheid kennt die Situation in Windeck aufgrund seiner engen Verbundenheit mit dem Windecker Ländchen sehr genau. Ihm gilt der besondere Dank, dass die Bürgerinnen und Bürger diesen finanziellen Ausgleich erhalten.
Die neue Mehrheit von SPD und GRÜNE im Windecker Gemeinderat agierte in dieser wichtigen Thematik vorschnell und ideenlos. Ihr fiel nichts besseres ein, als den einfachsten Weg zu gehen: den Bürger mit weiteren Kosten zu belasten. Nicht einmal für eine Vertagung der Beschlussfassung waren SPD und GRÜNE in der letzten Ratssitzung zu gewinnen.
Die Abwassergebührenhilfe des Landes NRW ist dafür bestimmt, die hohen Abwassergebühren im ländlichen Raum zu senken bzw. zu stabilisieren und diese den Bürgerinnen und Bürgern unmittelbar zugute kommen zu lassen.
Angesichts des derzeit prognostizierten Bevölkerungsrückgangs in Windeck um über 10 Prozent ist es um so wichtiger, im Wettbewerb um Einwohner konkurrenzfähig und für Zuzügler attraktiv zu bleiben.
Die CDU Fraktion wird daher zur kommenden Ratssitzung am 14.12.2009 den Antrag stellen, erneut über die Gebührensatzung zu debattieren und eine Korrektur der Gebührenerhöhung fordern.
Quelle: PM Jörg Nohl, CDU Windeck
Bild: Diskussion mit RP Lindlar
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Verfasst von rossbach
29 November 2009
Gerne erinnert man sich „hierzulande“ noch an die Kinonacht mit Clip Contest Windeck, die ich am 25. April gemeinsam mit der JU, Janine Kunze, sevenload u.v.a.m. in den Kabelmetal-Hallen Schladern veranstaltet habe:
http://rossbach.wordpress.com/2009/04/26/das-war-die-grose-kinonacht-und-clip-contest-windeck/
Gestern war es nun soweit: die von Medienminister Andreas Krautscheid und dem Kreativ-Chef der Fernsehfirma Grundy Light Entertainment, Jens Bujar, verliehenen Preise wurden abgerufen. Jeweils 10 Teilnehmer aus der Villa Laurentius und dem 1A Jugendtreff, die durch pfiffige Videoclips die Juroren begeisterten, waren bei der neuen Show „Das Supertalent“ dabei und berieten Dieter Bohlen & Co. bei der Talentsuche.
Die übrigen Preise wurden bereits übergeben: hochwertige iPods und all-inclusive-Berlinreisen. Darüberhinaus feiern beide Jugendzentren die „Premieren-Party“ ihres Clips in den angesagten Discotheken „Nachtflug“ (Köln) und „JUBY Q“ (Frechen), siehe:
http://rossbach.wordpress.com/2009/07/01/villa-laurentius-lost-kinonacht-gewinn-ein/
Und hier nun weltexklusiv die Fotos: 1A Jugendtreff & Villa Laurentius goes „Supertalent“. Die Stimmung vor Ort war so gut, dass uns ein Kamerateam ins Visier nahm
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Verfasst von rossbach
27 November 2009
Immer wieder machen wir in der Weihnachtszeit die Erfahrung, dass wir uns dem Himmel ein Stück näher fühlen, als im restlichen Jahr. Vielleicht liegt es darin begründet, dass uns in dieser Zeit Engelsfiguren von überallher grüßen. Von vielen Häusern und Geschäften scheinen sie die frohe Botschaft zu verkünden: „Fürchtet euch nicht, Gott ist euch nah, denn er wird seinen Sohn hinab senden zur Erde.“
Die Engel verkünden die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Jakob wird diese Verbindung zwischen dem Himmlischen und dem Irdischen in seinem Traum (Gen 28,19) deutlich. Er sah eine Treppe, die auf der Erde stand und bis zum Himmel reichte und auf welcher die Engel Gottes auf- und niederstiegen. Aber auch im alltäglichen Leben scheint uns der Himmel manchmal ganz nah, wenn wir Glück, Freude, Zuversicht und Hoffnung erleben.
Der Himmel hat viele Gesichter. Ein Astronaut sieht ihn anders als ein Liebender, dessen Himmel voller Geigen hängt und ein Gläubiger verbindet mit dem Himmel etwas anders ein Atheist. Es gibt viele Wege in den Himmel und ein paar dieser Wege wollen die Sängerinnen und Sänger des Rochus-Chores am 4. Adventssonntag gemeinsam mit ihren Gästen nachzeichnen.
Am 20. Dezember, kurz vor dem Tag, an dem sich der Himmel weit öffnet, nimmt der Rochus-Chor die Besucher des inzwischen 14. Adventskonzertes in der Rochus-Kapelle Wilberhofen mit „himmelwärts“.
(Fortsetzung in den Kommentaren!)
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Verfasst von rossbach
19 November 2009
Schon kurz nach Konstituierung der Ausschüsse des Gemeinderats kommt der erste „Ernstfall“: die Wasser- und Abwassergebühren sollen einerVerwaltungsvorlage zufolge drastisch erhöht werden. Gemeinsam mit den übrigen CDU-Mitgliedern des Betriebsausschusses stemme ich mich dagegen – schon seit letztem Jahr. Damals nahm ich als Bürgermeisterkandidat an einem Gespräch mit Innen-Staatssekretär Manfred Palmen betreffend Landeszuschüsse teil. Jetzt ist Adressat unseres Windecker Appells zur Aufstockung der Abwasserbeihilfe der NRW-Minister Andreas Krautscheid. Mehr dazu in anhängender CDU-Fraktions-Pressemitteilung.
CDU_gegen_Gebührenexplosion
Foto: Gesprächstermin mit StS Manfred Palmen, v.l.n.r. StS Palmen, Rossbach, Steiniger, Vogel, Solf MdL

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Verfasst von rossbach
1 November 2009
… kamen auch aus Windeck zum sehr guten Ergebnis von Andreas Krautscheid bei der Nominierung zum Landtagskandidat. Einen guten Bericht findet man in der wie stets interessant berichtenden Rundschau: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1246895332635.shtml. Ich fand es besonders sympathisch, dass auch seine Ehefrau bei der Veranstaltung mitfieberte – mir war es auch immer wichtig, dass Janine im Wahlkampf unterstützte und dabei war.
Ergänzend hier nur noch zwei individuelle Impressionen:
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Verfasst von rossbach
22 Oktober 2009
Das Internet schafft Transparenz – jetzt der nächste Schritt (Quelle: http://www.politik-digital.de/opendata-network-gegruendet):
Den freien und ungehinderten Zugang zu Daten aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft zu ermöglichen und zu fördern, ist das Ziel des jetzt in Berlin gegründeten Vereins OpenData Network.
Über 20 Vertreter von Parteien, Netzwerken und Unternehmen schlossen sich zusammen, um die Themen OpenData, OpenAccess, OpenGovernment, Transparenz und Partizipation koordiniert auf die politische Agenda zu bringen. Zum Vorsitzenden der Vereins wählten die Gründungsmitglieder den Berliner IT-Berater Daniel Dietrich. Zu den weiteren Vorstandsmitgliedern gehören Markus Beckedahl (netzpolitik.org), Urs Kleinert (IT-Entwickler), Klaas Roggenkamp (Compuccino) und Stefan Gehrke (politik-digital.de).
Schnittstelle zur Verwaltung
Als erste Projekte des Vereins wurden der Aufbau einer Open Data Directory genannt, einer Art „Gelbe Seiten“ für bereits existierende OpenData-Projekte, sowie die Entwicklung einer sog. Demokratie-API. Darunter ist eine maschienenlesbare Schnittstelle zu verstehen, die den Zugang zu Daten aus Politik und Verwaltung erleichtern soll. Zudem möchte der Verein Workshops und Seminare veranstalten sowie in Pilotprojekten und Studien neue Formen von Kollaboration und Partizipation entwickeln.
Vorbild Obama
Das Thema „offene Verwaltung“ hat in Deutschland neuen Schub erhalten, nachdem US-Präsident Barack Obama kurz nach seiner Wahl erklärte, er wolle die Arbeit der US-Bundesorgane für die Bürger transparent machen. Zugleich erhofft sich die US-Regierung durch diesen Schritt eine Verbesserung der Kommunikation zwischen den einzelnen Behörden. Ein erster Schritt war der Aufbau der Webseite data.gov, die u.a. den Zugriff auf öffentliche Wetteraufzeichnungen, Energie- und Verbrauchsdaten sowie Daten der Weltraumbehörde Nasa ermöglicht.
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14 Oktober 2009
Mit einem weinenden, aber auch einem lachenden Auge begleitete ich den Umbau der zu meiner Firma gehörenden Diskothek OMEGA zum CRYSTAL Cologne. Weinend, denn das Omega wurde doch zur zweiten Heimat vieler Studenten und anderer netter Leute. Lachend, denn es ist doch mal wieder Zeit für etwas Neues, und nachdem sich viele hundert Einsender an der Namensfindung des neuen Clubs beteiligt hatten, zeigt sich doch eine große Vorfreude bzw. auch Erwartungshaltung.
Am 24. Oktober ist es nun soweit und der neue Club öffnet seine Türen. Man darf sich auf eine trendige Location freuen. Sie wird aus zwei Ebenen bestehen, die mit feinsten Beats beschallt werden. Das stilvolle Design des Clubs wird mit vielen Extras und spektakulären Visuals abgerundet. Auch schon geklärt ist: Zahlreiche erfolgreiche Veranstalter werden die Top-Location mit Partyleben füllen. Deren Konzepte sprechen eine breite Zielgruppe an und richten sich an trendbewusste Nachtschwärmer.
Zur Eröffnung ist der Eintritt natürlich für alle frei. Alle wesentlichen Daten siehe Flyer oben!
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Verfasst von rossbach
11 Oktober 2009
… zur ersten Jamaika-Koalition auf Landesebene überhaupt! Man kann wirklich nur von Glück sagen, dass die rot-rote Ampel nicht zustande gekommen ist. Insbesondere deshalb, weil der Napoleon von der Saar, Oskar Lafontaine, nicht als heimlicher Ministerpräsident ins Spiel kam. Ich weiß noch zu genau, wie desolat das Saarland unter Sonnenkönig Lafontaine war, als ich dort wegziehen mußte. Gezwungenermaßen deshalb, weil die wirtschaftliche Lage genau im Saarland so schlecht war, dass die Suche nach einem Ausbildungsplatz nach 1,5 Jahren erfolglos abgebrochen werden musste. In Koblenz dauerte die Suche dagegen genau 6 Wochen.
Heute wabern keine gelben Wolken mehr über Völklingen (Damaliger Firmensitz von „Saarstahl AG i.K.“), der Strukturwandel ist geschafft und vor allem gibt es keine solch üblen Saarländerwitze mehr im Umland wie damals. Dies alles wäre durch die Regierungsbeteiligung der Altkommunisten mit dem sprunghaften Oskar wieder ins Rutschen gekommen – das hat das Saarland nicht verdient (nachdem schon Honecker von dort stammte…). Verdient hat allerdings Heiko Maas seine erneute Niederlage. Wurde er schon als „Ministerpräsident in Lauerstellung“ bezeichnet, so hat es sich nun ausgelauert. Vielen Menschen ist übel aufgestoßen, wie verkrampft er war und keine Gelegenheit ausließ, den politischen Gegner zu diffamieren. Höhepunkt dieser Aktionen war aus meiner Sicht, dass er Presseberichten zufolge einem Kind während einer SPD-Veranstaltung blutige Wunden schminken ließ. „Wenn die Mama fragt, wo Du das herhast, dann sagst Du ihr, es sei vom CDU Sommerfest“ – für einen Ministerpräsident durchaus fragwürdiges Verhalten.
Bleibt nun, der neuen Koalition eine gute Hand zu wünschen, denn dieses Modellprojekt aus dem bürgerlichen Lager ist durchaus wegweisend. Hierzu findet sich ein sehr interessanter Artikel im Feuilleton der ZEIT vom 08.10.2009. Unter dem Titel „Wie klug ist die FDP?“ skizziert der Soziologe am Hamburger Institut für Sozialforschung Heinz Bude die neue gesellschaftliche Akzeptanz des Begriffes der „Bürgerlichkeit“. Und Hubert Ulrich, Chef der Saargrünen, lieferte das Zitat des Tages: „Man darf nicht so tief sinken, dass man den Kakao, durch den man gezogen wurde, auch noch trinkt“.
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Verfasst von rossbach