„Die SPD-Fraktion stellt mittlerweile schon Anträge, die längst umgesetzt sind.“ Mit diesen Worten begründete der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Peter Biesenbach, die Ablehnung der parlamentarischen Initiative der SPD-Fraktion zum Themenfeld ‘Transparenz’ in der heutigen Sitzung des Hauptausschusses des nordrhein-westfälischen Landtags.
Tatsache sei, dass die Landesregierung das, was die SPD heute als Forderung präsentiere, schon längst umgesetzt habe. So habe die Landesregierung beispielsweise die für Nordrhein-Westfalen relevanten Daten für die europäische Förderperiode 2000 bis 2006 bereits vor fast einem Jahr, nämlich im März des vorigen Jahres veröffentlicht und in das Internet eingestellt. Die SPD-Forderung nach Wahrung der Balance zwischen dem Interesse der Öffentlichkeit und dem Schutz personenbezogener Daten sowie von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen sei wiederum dadurch gewährleistet, dass bei der Antragstellung ein Passus vorgesehen sei, in dem sich der Zuwendungsempfänger mit der Veröffentlichung der Daten vorab einverstanden erklären müsse.
Biesenbach: „Es ist in diesem Zusammenhang umso verwunderlicher, dass die SPD-Fraktion jetzt die Forderung nach einem umfassenden Landestransparenzbericht erhebt. Während der langen Jahre ihrer Regierungsverantwortung hat man vergleichbare Initiativen vergeblich gesucht. Da war die SPD-Fraktion augenscheinlich mit den praktizierten Verfahren und Regelungen sehr einverstanden.“
Quelle: Pressemeldung der CDU-Landtagsfraktion / Peter Biesenbach MdL vom heutigen Tag betreffend Sitzung des Hauptausschusses des NRW-Landtags

14 Februar 2008 um 15:56 |
Vielleicht sollte man insbesondere die Transparenz vor Mai 2005 sowie in einigen aktuellen Vorgängen überprüfen, wenn die SPD schon so sehr darauf drängt. Themenvorschläge können hier geäussert werden
14 Februar 2008 um 16:54 |
Sehr geehrter Herr Rossbach,
ich fürchte der Platz in diesem Kästchen reicht nicht aus, um die Fälle aufzuzählen, in denen der 39jährige rote Filz intransparent war und ist. Die CDU sollte dies jetzt beherzt angehen und aufdecken. In den Fällen, die Sie in dieser Internetseite aufzeigen, geschieht dies zu recht. Reicht dies? Sonst müsste man mehr ins Detail gehen.
14 Februar 2008 um 18:18 |
Wenn eine Partei so lange regiert kommt zwangsläufig Filz auf. Schade nur daß es den immer noch gibt!!!
14 Februar 2008 um 19:00 |
Hoffentlich wird man Herrn Biesenbach nicht so attackieren wie Sie, Herr Rossbach, in den letzten Wochen aufgrund geringster investigativer Tätigkeit. Es war ein Unding, wie einige der Filzpantoffeln gegen Sie geschossen haben. Wenn das der Stil ist, in dem Auseinandersetzungen geführt werden, dann braucht man sich über Politikmündigkeit nicht mehr zu wundern.
14 Februar 2008 um 19:04 |
Guten Abend und vielen Dank für die Rückmeldungen! Ich freue mich, dass Sie meine Meinung teilen. Was jedoch die Art und Weise der politischen Diskussion angeht, so sehe ich das gelassen: wer meint, unter die Gürtellinie hauen zu müssen, entlarvt sich ja selbst als undemokratisch und wenig selbstsicher. Mit so etwas muss man auch umgehen können, wenn man politisch aktiv ist. Dennoch vielen Dank für Ihre Anteilnahme
15 Februar 2008 um 10:25 |
Sehr zu begrüßen diese Diskussion über Transparenz aber wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen, liebe Frau Kraft!
15 Februar 2008 um 10:54 |
Guten Morgen, bitte beachten Sie, hier keine persönlichen Vorgänge zu nennen. Dafür stehe ich Ihnen gerne auf direktem Weg zur Verfügung (siehe Kontaktdaten oben, „über mich“).
15 Februar 2008 um 11:34 |
Zumindest die SPD Köln muss mal Intransparenzen gehabt haben, das geht aus einer aktuellen comcologne-Meldung mit Wortmeldung von Jörg Frank, Grünen-Fraktionsvize im Kölner Rat, hervor:
Frank Überall, Journalist, klüngelt gerne, weil er Kölner ist. Das bekannte er bei der Vorstellung seines Buches „Der Klüngel in der politischen Kultur Kölns“ in der Alten Feuerwache. Von einem landsmannschaftlich verorteten Klüngel hielt Jörg Frank, grüner Fraktions-Vize und Podiumsgast, rein gar nichts. Der Begriff sei spätestens seit der 1999-er Affaire um den früheren SPD-OB-Kandidaten Klaus Heugel „überregional verbrannt.“
15 Februar 2008 um 13:53 |
Was soll dieser Quatsch hier mit den Pressemeldungen kann Pfeife rauchen