… dann kann es sein, dass der gleichnamige Film von Nicolas Roeg läuft. Der auf Basis einer Erzählung von Daphne Du Maurier im Jahr 1973 erstellte Film hat mich ganz besonders beeindruckt. Das sehr anspruchsvolle und mit Andeutungen durchsetzte Werk ist mehr als ein Thriller. Mir drängt sich die morbide Atmosphäre auf, die der Film sich in Venedig verbreiten lässt. Das Lexikon des internationalen Films spricht von „erlesener Farbdramaturgie“ und „subtiler Kameraarbeit“, die „ein bedrückendes Klima der irrationalen Bedrohung evoziert“.
Das kann man nur bestätigen und insofern gewissermaßen von einem Horrorfilm sprechen, der subtil, ohne Monster oder Aliens, doch ein beklemmendes Gefühl erzeugt. Neben diversen Auszeichnungen kam der Film aber auch aufgrund des ganz besonderen Schauspiels ins Gespräch.
Ich bekam den Film über die SZ Mediathek, wobei ich jedoch zuerst durch das Institut für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der Kölner Uni „TheFiFe“ darauf aufmerksam wurde. Details und interessante Rezensionen bspw. in amazon.de – http://www.amazon.de/Wenn-die-Gondeln-Trauer-tragen/dp/B000059X0F/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=dvd&qid=1203119851&sr=1-1
