100% Gigabit – auch für Köln!

4 Juni 2019

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Persönliche Mitteilung: Verzicht auf BV-Mandat

8 Juli 2018

Mit einem weinenden, aber auch mit einem lachenden Auge, habe ich diesmal eine ganz persönliche Information: bekanntlich habe ich Anfang des Jahres die Position des Breitbandkoordinators der Stadt Köln angetreten.

Diese spannende Aufgabe beinhaltet vor allem die Weiterentwicklung der digitalen Kommunikationsinfrastruktur der Stadt Köln hin zu einem konvergenten gigabitfähigen Netz. Aber auch Funknetze spielen eine Rolle – einerseits die Weiterentwicklung von hotspot.koeln als deutschlandweit wohl größtes zusammenhängendes öffentliches WLAN-Netz auch in den Bezirken – andererseits 5G und LoRa als Netze von morgen.

Bei alledem gilt es, eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit den hiesigen Netzbetreibern zu sichern – sei es mit NetCologne, wo ich vorher rd. 8 Jahre tätig war, oder der Deutschen Telekom und Unitymedia. Nur zusammen kann die Aufgabe gelingen, künftig jeden Kölner und jede Kölnerin mit Gigabit zu versorgen.

Mit dazu gehört auch die mögliche Inanspruchnahme von Förderung durch den Bund und das Land. Auch dies ist eine spannende Aufgabenstellung, die wie meine bisherige Tätigkeit bei NetCologne sehr viel Kommunikation beinhaltet.

Dennoch bleibt ein weinendes Auge. Um schon im Ansatz mögliche Interessens-, aber auch zeitliche, Kollisionen zu vermeiden, habe ich nach Abschluss meiner Probezeit auf mein Mandat als Bezirksvertreter zum 15.07.2018 verzichtet.

Dies erfolgte schweren Herzens, habe ich doch seit der Kommunalwahl 2014 die Bezirksvertretung als das bürgernächste kommunale Gremium kennen- und schätzen gelernt. Hier findet der Transfer der Ideen und Anliegen der BürgerInnen in die Politik statt, hier geht es um Themen, die den Alltag beeinflussen. In der BV Mülheim habe ich die allermeist konstruktive und kollegiale Art im Umgang miteinander sehr geschätzt.

Vor allem aber war es mir wichtig, für die BürgerInnen da zu sein und für diese etwas zu bewegen – sei es die Umsetzung eines jahrealten Ratsbeschlusses insachen OGS Leuchterstraße, welcher eine deutliche Ausweitung der Kapazität zur Folge hat, sei es die Mitwirkung bei der Neugestaltung des Dellbrücker Marktplatzes, das Jugendzentrum oder die Querungshilfe, aber auch saubere Wege für Fußgänger. All dies ist wichtig für das Zusammenleben im Alltag, und die Bezirksvertretung ist die erste Stimme dafür.

In diesem Sinne wünsche ich der BV 09 insgesamt stets eine gute politische Hand, und bedanke mich für die immer kollegiale Zusammenarbeit.


Guten Rutsch und ein tolles neues Jahr …

31 Dezember 2017

… wünschen meine Partnerin Anne Walberer und ich allen Leserinnen und Lesern dieses Weblogs!

Für mich wird es nicht nur ein Jahres-, sondern auch ein beruflicher Wechsel. Ich verlasse NetCologne nach mehr als 7 Jahren Tätigkeit als TV-Produktmanager, dann als Teamleiter für Infrastrukturvertrieb bzw. schließlich für Public Affairs in Richtung Verwaltung der Stadt Köln, wo ich mich künftig als Breitbandkoordinator in Infrastruktur- und Digitalisierungsthemen engagieren werde.

Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung und auf das neue Jahr insgesamt und hoffe, dass auch Ihnen/Dir das neue Jahr viel Spannendes und Gutes bringen wird! Darauf ein *Prosit Neujahr*!


Digitalisierungs-Offensive für Köln: NetCologne investiert 100 Mio. Euro

14 Oktober 2017

Pressetermin zum Thema „Köln auf dem Weg zur digitalen Metropole“ mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker und NetCologne-Geschäftsführer Timo von Lepel am 12.10.2017. Foto: Marius Becker

NetCologne startet eine umfassende Digitalisierungs-Offensive für Köln und wird in den kommenden fünf Jahren 100 Mio. Euro in die digitale Infrastruktur der Stadt investieren. Das Programm beinhaltet die Anbindung von zusätzlichen 100.000 Haushalten mit Glasfaser, den Gigabit-Ausbau von zehn Gewerbegebieten, die Glasfaser-Anbindung aller Kölner Schulen sowie den Ausbau des öffentlichen WLAN-Netzes HOTSPOT.KOELN.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker: „Als stärkster Wirtschafts- und Technologiestandort in Nordrhein-Westfalen hat sich Köln zu einem Hotspot für die Digitalisierung und digitale Transformation in der Bundesrepublik entwickelt. Unsere Stadt wächst weiter und zieht besonders die innovativen Startup-Unternehmen an. Die Qualität der digitalen Infrastruktur steigert die Lebensqualität für die Menschen in unserer Stadt und ist ein erheblicher Standortfaktor für die Wirtschaft. Mit dem neuen Maßnahmenplan sichern wir uns jetzt die Spitzenposition in Richtung digitale Zukunft.“

NetCologne Geschäftsführer Timo von Lepel: „Mit unserer Ausbau-Offensive investieren wir 100 Mio. Euro in die digitale Infrastruktur und befördern Köln ins Gigabit-Zeitalter.“ Das Projekt „DigitalNetCologne“ umfasst einen vier-Punkte-Plan für Köln und wird noch in diesem Jahr starten.

Wirtschaftsfaktor Gigabit: Ausbau Gewerbegebiete
Bis Ende 2018 wird NetCologne die zehn größten Gewerbegebiete in Köln mit Glasfaser ausbauen. Damit stehen den Unternehmen dort Bandbreiten bis zu 10 Gbit/s zur Verfügung. Der Ausbau erfolgt ohne Quote, für die Unternehmen fallen keine Kosten an. Diese Gewerbegebiete werden erschlossen: im Norden Merkenich, Longerich, Ossendorf und Niehl, im Westen Marsdorf und der Maarweg, im Süden Hahnwald sowie rechtsrheinisch Eil/Heumar, Mülheim und Dellbrück.

Stabiles Highspeed-Netz für 450.000 Haushalte
NetCologne wird weitere 100.000 Haushalte an das eigene Glasfasernetz anschließen. Das Netz wird mit der neuesten G.Fast-Technologie ausgestattet, sodass nach Abschluss der Arbeiten in Summe 450.000 Haushalte in Köln von Gigabit-Bandbreiten profitieren können. NetCologne baut das Netz nach dem Open-Access-Prinzip: „Der Glasfaserausbau in Deutschland muss volkswirtschaftlich sinnvoll erfolgen – wir schaffen die digitale Infrastruktur für unsere Heimatstadt Köln“, sagt von Lepel.

Glasfaser für Kölner Schulen
Seit über 20 Jahren begleitet NetCologne mit dem Projekt „Schulen im NetCologne Netz“ (SiNN) die Kölner Schulen auf dem Weg in die Digitalisierung. Rund 200 Schulgebäude sind bereits heute an das Glasfasernetz des Unternehmens angeschlossen. Im Laufe des kommenden Jahres werden weitere 100 Schulen angebunden. Damit verfügen nach Abschluss der Maßnahmen alle Schulen über gigabitfähige Anschlüsse. Zusätzlich wird die WLAN-Infrastruktur weiter ausgebaut und 140 Schulgebäude werden vollständig ausgeleuchtet. Der
Ausbau wird von der Stadt über Mittel aus dem Programm „Gute Schule 2020“ finanziert.

HOTSPOT.KOELN: WLAN für alle
Das kostenfreie WLAN-Netz HOTSPOT.KOELN umfasst bereits heute 850 Hotspots an zentralen Plätzen der Stadt. Täglich wird es von 55.000 Menschen genutzt. In den kommenden drei Jahren wird NetCologne gemeinsam mit der Stadt das öffentliche WLAN auf 1.200 Hotspots erweitert. Geplant ist unter anderem eine Verdichtung im Innenstadtbereich um zentrale Einkaufsstraßen sowie die Ausleuchtung des Rheinufers im Schiffsanlegebereich. Die einzelnen WLAN-Antennen sind extrem leistungsstark mit bis zu 1 Gbit/s angebunden.
Außerdem ist keine Eingabe von persönlichen Daten erforderlich.

400 Kilometer Glasfaser
Im Zuge des Projekts wird NetCologne in den kommenden fünf Jahren insgesamt rund 400 Kilometer Glasfaserleitungen in Köln verlegen. Die Stadt Köln und NetCologne sind sich dieser Herausforderung bewusst und werden hierfür gemeinsam die notwendigen Projektstrukturen schaffen. Um punktuelle Verkehrsbelastungen zu minimieren, werden die Bauarbeiten zudem auf unterschiedliche Stadtteile verteilt.

Quelle: PM NetCologne 12.10.2017


VKU NRW AK Telekommunikation zu Gast …

28 Oktober 2016

vku

… bei NetCologne. Diesmal drehte sich alles um Breitbandausbau und -Förderung in NRW. Dementsprechend waren die fachpolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen von SPD, CDU und FDP, sowie der PStS (Grüne) Horst Becker gern begrüßte Mit-Diskutanten beim Herbstgespräch des Verbandes kommunaler Unternehmen.

Mit dabei waren auch ein Vertreter des Landkreistages sowie ein Referent des WIK Institutes.

Erfreulich schnell entwickelte sich das Gespräch von rein politischem Schlagabtausch hin zu ganz konkreten Fragen der Ausgestaltung von Förderprogrammen und deren künftigem Fokus, wenn FTTC und vectoring weitesgehend ausgerollt sein werden.

Ein parteiübergreifender Konsens besteht darin, dass Gigabit die Zukunft ist – und das bedeutet Glasfaser bis ins Gebäude oder gar in die Wohnung. Somit würden die Kupferkabel vollständig ersetzt – eine nahezu historische Aufgabe, nur vergleichbar mit dem Aufbau des Telefonnetzes durch die Bundespost und ihre Vorläufer.

Dies wird nicht ohne Gestaltungswillen der Politik möglich sein, auch wenn die Kundennachfrage nach hohen Bandbreiten durch moderne Endkundendienste mit Bewegtbildcontent (bspw. VOD, IPTV) steigen werden. Es bleibt also weiterhin ein spannender Wettbewerb um die besten politischen Ideen und das größte Engagement.

Die kommunalen Unternehmen als Eigentümer umfangreicher Infrastruktur werden das Thema offen und engagiert angehen. Dieses positive Fazit konnte aus der Veranstaltung gezogen werden – ebenso wie das erkennbare Interesse der Politik auch an operativen Detailfragen, denn diese sind oft der entscheidende Hebel, ob ein Breitbandprojekt angegangen wird oder nicht.


Leichlingen: auch hier künftig schnelles Internet!

20 August 2016

Auch dieses in meinem Team gemeinsam mit dem sehr engagierten Bürgermeister Frank Steffes vorbereitete Projekt ist nun in Umsetzung. Das freut mich umso mehr, als wir auch in diesem Fall nicht auf Fördermittel zurück greifen mussten. Intelligente Netzplanung, kompetente Unterstützung vor Ort und ein engagiertes Team aus allen beteiligten Häusern – so machen Breitbandprojekte Spaß!

„Aktuell sind einige Leichlinger Ortschaften in Hinblick auf das Internet ziemlich unterversorgt, maximal zwei Mbit/s kommen in den Haushalten an. Durch den Glasfaserausbau der Stadtwerke Leichlingen und NetCologne können künftig 11.000 Haushalte inklusive Firmen mit Surfgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s im Internet surfen. Mit den ersten Anschlüssen rechnen die Kooperationspartner bereits im Frühjahr 2017. Der Abschluss des Gesamtprojekts ist bis Sommer 2017 vorgesehen.

Ausbau im Spülbohrverfahren
Den Bau des Netzes übernehmen die Stadtwerke Leichlingen. Insgesamt werden dafür rund 32 Kilometer Glasfaserleitungen neu verlegt und mit 51 Technikgehäusen in den Wohngebieten verbunden. Für die Verlegung der Kabel wird in einigen Teilen das innovative Spülbohrverfahren eingesetzt. Dadurch werden die Straßenoberflächen nur punktuell geöffnet und der Großteil verläuft unterirdisch für das Auge unsichtbar. Kommt diese Methode nicht zum Einsatz, wird für die Verlegung der Kabel der klassische Tiefbau genutzt. Nachdem die Glasfaserkabel in die Erde verlegt wurden, baut NetCologne die aktive Technik in die Gehäuse ein und betreibt das Netz im Anschluss für die Kunden.

Ausbaubeginn im Zentrum
Der Startschuss der Ausbauarbeiten ist bereits innerstädtisch in den Straßen „Unterschmitte“ und „Märzgässchen“ gefallen. Hier werden nun die ersten Leerrohre verlegt, in die später die Glasfaserleitungen eingezogen werden. Die ersten Technikgehäuse werden in den kommenden Wochen parallel im gesamten Stadtgebiet aufgestellt. Der Fokus der Ausbauarbeiten liegt zunächst auf den innerstädtischen Bereichen Leichlingens, danach werden die Arbeiten mit dem Baufortschritt auf die äußeren Randgebiete ausgeweitet.

Vom derzeitigen Ausbau nicht berücksichtigt sind neben den beiden Ortsteilen Wolfstall und Diepental die Bereiche rund um Ortsvermittlungsstellen im Leichlinger Stadtkern und Witzhelden. Wolfstall ist bereits durch einen Mitbewerber versorgt und der Ortsteil Diepental wurde im Rahmen des Glasfaserausbaus in Leverkusen von NetCologne mit schnellen Internetverbindungen ausgebaut. Ein Ausbau rund um die beiden Ortsvermittlungsstellen wird von den Kooperationspartnern geprüft.“

Quelle: PM der NetCologne vom 09.06.2016


Interessante Einblicke …

5 August 2016

… in die Förderstrategie des Bundes und der Länder für den Breitbandausbau bietet eine Studie, welche die Düsseldorf-Wiener Beratungsfirma SBR erstellt hat. Wer einen kurzen, aber prägnanten Einblick in die Materie haben möchte, ist mit folgendem Paper sehr gut bedient. Das Lektorat, dessen Ehre u.a. ich hatte, war aufgrund der erfahrenen Vorarbeit nicht sehr aufwendig.

SBR Diskussionsbeitrag Breitbandförderung