AK Medien – weiter gehts!

22 April 2018

Nach der Neuwahl des CDU-Kreisvorstandes Köln hat dieser den Arbeitskreis Medien wieder eingerichtet. Ich freue mich sehr, diesen weiterhin leiten zu dürfen – nun schon seit fast 15 Jahren!

Zwar gibt es den Arbeitskreis schon lange, aber die Themen sind neu und digital. Daher wird diese Arbeitsperiode spannend und herausfordernd.

Wer Interesse an der Mitwirkung hat, kann sich gerne bei mir melden. Vorabinformationen gibt es auf www.muk-cdu-koeln.de, und das nächste AK-Meeting findet in Kürze statt.

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Arbeitskreis-Bilanz 2016 und 2017 …

9 April 2018

… zum Kreisparteitag am 17. März 2018 – es bleibt spannend, Digitalisierung first!

Die Aktivitäten des Arbeitskreises in der vergangenen Arbeitsperiode begannen mit einer groß angelegten Veranstaltung zum Thema „Wirtschaftsförderung im Medien- und IT- Bereich“. Die Veranstaltung fand im Hause des WDR statt und wurde demenstprechend von der Intendanz (Leiter Verbindungsbüro Ulrich Timmermann) sowie dem Technischen Direktor Wolfgang Wagner als Referent begleitet. Seitens der CDU war Dr. Ralph Elster MdR Referent, seitens der GRÜNEN der damalige Sprecher Hans Schwanitz. Rund 35 Personen, meist Fachvertreter, führten eine spannende Diskussion, wie Branchen und Standort miteinander zielführend kooperieren können.

Ein wesentliches Ergebnis war, dass Digitalisierung in allen ihren Ausprägungen – von Infrastruktur über Dienste bis hin zu neuen Formen der Mediennutzung – gerade in Köln tiefgreifende Auswirkungen hat. Köln kann im Standortwettbewerb nur gewinnen, wenn Digitalisierung als Querschnittsthema in allen kommunalpolitischen Handlungsfeldern erkannt wird.
Dem muss auch der Arbeitskreis Rechnung tragen und sich als „Arbeitskreis Medien und Digitales“ neu aufstellen.

Um dieses neue Themenfeld erweitert, werden wir uns mit allen Fragen rund um die Chancen der Digitalisierung für die Entwicklung und Modernisierung unserer Stadt beschäftigen und die treibenden Kräfte dahinter bündeln: Wie kann moderne Technik Produktionsabläufe, Daseinsvorsorge und Verwaltung besser gestalten und wie kann Köln ein attraktiverer Standort für High-Tech-Unternehmen werden? Wie können wir Unternehmen, jung wie alt, Hochschulen und Behörden bestmöglich vernetzen, um Synergieeffekte zu schaffen und den Fortschritt zu katalysieren? Vor welchen Herausforderungen stehen unsere Stadt sowie die Kölner und welche Hürden sind zu nehmen? Wo haben konservative Werte ihren Platz in der Zukunft?

Dies soll nicht nur innerhalb des Arbeitskreises diskutiert, sondern auch im Rahmen spannender Veranstaltungsformate und Redner an die Öffentlichkeit getragen sowie von dieser kommentiert und wieder zurückgebracht werden.

Erfreulicherweise stieß der Arbeitskreis auf Interesse bei mehreren Neumitgliedern und weiteren Multiplikatoren aus den Branchen, von denen sich – nach einer Vielzahl von Gesprächen und Diskussionen mit dem Kernteam – Einige auch für eine dauerhafte Mitwirkung im Arbeitskreis entschlossen haben. Somit sieht sich der Arbeitskreis gut aufgestellt, um nach der thematischen Erweiterung mit viel frischem Wind und hoher Dynamik zur Entwicklung des Standortes weiter beitragen zu können.


Digitalisierung und Gigabit-Ausbau in NRW …

17 Juni 2017

… werden durch den schwarzgelben Koalitionsvertrag hoch priorisiert und mit 7 Mrd. Euro auch hoch dotiert. Das ist ein echter Fortschritt in diesem Bereich, der „enorme Chancen für den Wirtschaftsstandort NRW bietet“ (Kölner Stadtanzeiger in einer ersten Bewertung des Koaltionsvertrages). Es geht indes nicht nur um Glasfaserausbau, sondern auch um Förderung von Digitalisierung und Entwicklung bspw. von Startups in diesem Bereich. Damit sollte auch Köln konkret profitieren, denn gezielte Entwicklung von Startups ist für unseren Standort ein großes Thema.

Daher freut es mich umso mehr, dass der Koalitionsvertrag beim Landesparteitag der CDU NRW in Neuss am 24. Juni 2017 ein mit 100% sehr positives Votum erhalten hat. Mit den Kollegen vom C-Netz, das Input für die Koalitionsverhandlungen geliefert hat, war ich dabei und konnte mich über potentielle Neumitglieder des Netzwerkes freuen.

(Zum Vergrößern anklicken)

 


CNight 2017

18 Mai 2017

Zu Gast in Berlin bei DEM digitalpolitischen Event der CDU Deutschlands: der [CNight] – veranstaltet vom cnetz, unter Vorsitz von Thomas Jarzombek MdB sowie Prof. Müller-Lietzkow. Voller Saal im Adenauerhaus, der Bundesgeschäftsstelle der CDU Deutschlands. Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer motivierten Rede: „Veränderung ist normal, Stillstand sollte uns Sorge bereiten. Aber wir müssen die Menschen mitnehmen.“

Für Politiker und Volksparteien wird es eine Herausforderung, der Individualisierung durch die digitale Welt gerecht zu werden. Gleichzeitig gilt es, eine Balance zwischen Fortschritt und Sicherheit zu schaffen.

In der Diskussionsrunde anschließend: starke Betonung auf die Wichtigkeit der Digitalisierung der Schulen und Verweis auf das Wanka-Programm. Das ist aus meiner Sicht genau richtig! Schließlich übernahm die Kanzlerin, die doch noch Zeit für eine Verlängerung Ihres Auftrittes fand, quasi die Moderation und stellte Fragen an Rolf Schrömgens, Gründer von Trivago, sowie Markus Ament, Founder Taulia – klasse 🙂


VKU NRW AK Telekommunikation zu Gast …

28 Oktober 2016

vku

… bei NetCologne. Diesmal drehte sich alles um Breitbandausbau und -Förderung in NRW. Dementsprechend waren die fachpolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen von SPD, CDU und FDP, sowie der PStS (Grüne) Horst Becker gern begrüßte Mit-Diskutanten beim Herbstgespräch des Verbandes kommunaler Unternehmen.

Mit dabei waren auch ein Vertreter des Landkreistages sowie ein Referent des WIK Institutes.

Erfreulich schnell entwickelte sich das Gespräch von rein politischem Schlagabtausch hin zu ganz konkreten Fragen der Ausgestaltung von Förderprogrammen und deren künftigem Fokus, wenn FTTC und vectoring weitesgehend ausgerollt sein werden.

Ein parteiübergreifender Konsens besteht darin, dass Gigabit die Zukunft ist – und das bedeutet Glasfaser bis ins Gebäude oder gar in die Wohnung. Somit würden die Kupferkabel vollständig ersetzt – eine nahezu historische Aufgabe, nur vergleichbar mit dem Aufbau des Telefonnetzes durch die Bundespost und ihre Vorläufer.

Dies wird nicht ohne Gestaltungswillen der Politik möglich sein, auch wenn die Kundennachfrage nach hohen Bandbreiten durch moderne Endkundendienste mit Bewegtbildcontent (bspw. VOD, IPTV) steigen werden. Es bleibt also weiterhin ein spannender Wettbewerb um die besten politischen Ideen und das größte Engagement.

Die kommunalen Unternehmen als Eigentümer umfangreicher Infrastruktur werden das Thema offen und engagiert angehen. Dieses positive Fazit konnte aus der Veranstaltung gezogen werden – ebenso wie das erkennbare Interesse der Politik auch an operativen Detailfragen, denn diese sind oft der entscheidende Hebel, ob ein Breitbandprojekt angegangen wird oder nicht.


Nicht wahr, oder? Lehrerverband zum Schul-Digitalisierungspaket der Bundesregierung

17 Oktober 2016

http://www.heute.de/plaene-von-bildungsministerin-wanka-mehr-computer-fuer-schulen-kritik-vom-lehrerverband-45580728.html

Soso der Herr Oberlehrer sagt, Bücher sind Wissen ohne Verfallsdatum. Dann gilt auch noch das gute alte Meyersche Weltlexikon auf dem Speicher, wo man noch DDR und Sowjetunion findet… also wer solche schlauen Sprüche bringt, sollte nicht für Unterricht verantwortlich sein!


Interessante Einblicke …

5 August 2016

… in die Förderstrategie des Bundes und der Länder für den Breitbandausbau bietet eine Studie, welche die Düsseldorf-Wiener Beratungsfirma SBR erstellt hat. Wer einen kurzen, aber prägnanten Einblick in die Materie haben möchte, ist mit folgendem Paper sehr gut bedient. Das Lektorat, dessen Ehre u.a. ich hatte, war aufgrund der erfahrenen Vorarbeit nicht sehr aufwendig.

SBR Diskussionsbeitrag Breitbandförderung