Digitalisierung

Nachdem ich politisch bereits seit Mitte der 1990er Jahre bei der Jungen Union Rheinland-Pfalz bei der Zukunftswerkstatt Medien erstmals mit digitalen Themen in Berührung kam, und dies 2005 in Köln als Leiter des CDU Arbeitskreises Medien professionalisierte, stand auch die Diplomarbeit an der FH Köln (heute TH Köln) unter diesem Stern: „Portalbasierte, geschäftsprozessorientierte Wissenslogistik – Entwicklung eines Prototypen“ (Zusammenfassend ISSN 1612-3395).

Im März 2010 konnte ich das ehrenamtliche Interesse zum Beruf machen. Seitdem bin ich bei der NetCologne, dem Anbieter für Telefon, Internet und TV in der Region Köln, tätig – stets „digital gestaltend“. Zuerst lernte ich die Content-Seite als TV-Produktmanager kennen. Digitales TV gab es schon, IPTV folgte und Video on Demand eroberte das Internet. Dann folgte mit dem Breitbandausbau in der Region mein nächster Schritt. Von Anfang an lernte ich das Geschäft kennen – von der Technologie über Potentialanalysen bis zu Business Cases und Kooperationsverträgen gehörte alles zu meiner Tätigkeit zuletzt als Teamleiter Infrastrukturvertrieb.

Nachdem die meisten Ausbaugebiete in der Region mit Glasfaser bis zum Kabelverzweiger (oder darüber hinaus) erschlossen sind, geht es nun in Richtung Gigabit-Ausbau, und ich darf als Teamleiter Public Affairs den Dialog hierzu mit Politik, Behörden und Verbänden führen. Dabei ist es wichtig, dass wir auf zukunftsorientierte Lösungen setzen und dementsprechend auf „Glasfaser First“. Dazu habe ich eine klare Positionierung der NetCologne erarbeitet:
NetCologne Gigabit-Paper

Was für den einen Breitband ist, ist für den anderen „Cloud“ oder „Streaming“ – es geht um Digitalisierung schlechthin. Der Nutzer unterscheidet nicht nach einzelnen Kategorien, sondern es geht um eine völlig neue Welt, in der nicht mehr nur Menschen kommunizieren, sondern auch Maschinen – letztlich um das Internet of Things. Das alles zu entwickeln, ist eine sehr spannende Aufgabe – für Unternehmen wie auch Politik. Nachgerade handelt es sich um moderne Daseinsvorsorge und betrifft beispielsweise Urbanität, Energiemanagement aber auch Themen der Verkehrsführung – in wachsenden Städten von fundamentaler Bedeutung.

Auch in Zukunft stehen bei mir die Chancen des Digitalen Wandels im Vordergrund. Es gilt, diesen so zu gestalten, dass er dem gesellschaftlichen Wohl dient und Chancen für uns alle eröffnet. Die Zukunft wird insoweit noch viele spannende Themen mit sich bringen!

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