NetCologne bringt bis zu 100 MBit/s nach Morsbach!

26 Juni 2016

Darüber freue ich mich umso mehr, als ich dieses Projekt mit vielen Herausforderungen seit mehr als einem Jahr gemeinsam mit den Kollegen bei NetCologne und von AggerEnergie, sowie Bürgermeister Jörg Bukowski und Guido Kötter entwickelt habe.

Zunächst sah es mit rund 27km Trassenbau so aus, als ob dies nicht wirtschaftlich werden könnte. Aber wir fanden schließlich doch Synergien und technische Möglichkeiten, sehr effizient vorzugehen. Damit trafen wir den Bedarf der Bürgerinnen und Bürger: innerhalb von nur 4 Wochen registrierten sich mehr als 20% der potentiellen Kunden! Damit kommen 4.000 Privathaushalte und 150 Unternehmen im ländlichen Bereich auf bis zu 100 MBit/s – und das ohne Förderung!

Umso mehr freute ich mich, am 23.06.2016 auch zusammen mit den Bauunternehmen und deren Mitarbeitern, endlich den Spatenstich vollziehen zu dürfen. Die entsprechende Pressemeldung finden Sie hier: 160623 PM_Morsbach_Startschuss fuer den Glasfaserausbau

Spatenstich_Morsbach


Windeck: Breitbandausbau auch von Stromberg bis Hoppengarten

19 August 2013

Durch die Kooperation der NetCologne mit dem Essener Energiekonzern RWE Deutschland AG werden aktuell große Teile Windecks mit Glasfaserleitungen erschlossen. Darüber sind künftig Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s möglich.

Nachdem in den vergangenen Monaten vielerorts kräftig gebaut wurde, steht nun fest, dass das Ausbaugebiet in 2014 noch erweitert wird. Dann kommen unter anderem die Ortsteile Hoppengarten, Herchen, Stromberg und Niederalsen hinzu – auch dies ohne Baukostenzuschuss der Kommune. Die Vorbereitung für dieses und andere Projekte sind auch der Grund dafür, weshalb es hier im Blog leider zeitweise etwas ruhig geblieben ist 😉

Andrea Thiel, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Windeck, freut sich über die Entwicklung:„Es ist schön, dass durch die Netzbauinitiative in unserer Gemeinde perspektivisch noch weitere Ortsteile an die schnelle Datenautobahn angeschlossen werden können. Der Breitbandzugang ist hier in der Region Gold wert und je mehr Bürger davon profitieren können, umso besser.“

Die Ankündigung zur Erweiterung des Ausbaus kommt weit im Voraus, um Windecks Bürgerinnen und Bürger frühzeitig zu informieren: “Wir sind aktuell noch in der Vorbereitungsphase mit unserem Partner RWE“, sagt NetCologne Geschäftsführer Dr. Hans Konle. Wann genau der Spatenstich hier fallen wird, stehe deshalb bislang noch nicht fest. „Sicher ist allerdings, dass er 2014 kommt“, so Konle. Derzeit gehen beide Unternehmen von einem Beginn der Tiefbauarbeiten im späten Frühjahr aus.

Damit die Windecker schnellstmöglich von den Vorzügen des neuen Netzes profitieren, besteht ab sofort die Möglichkeit, sich im Internet auf www.netcologne.de/windeck oder telefonisch unter der Rufnummer 0221/ 2222-5984 über einen Anschluss in den neuen Ortsteilen zu informieren und als Interessent vormerken zu lassen. Darüber hinaus lädt NetCologne zu einer Informationsveranstaltung am 24.09.2013 um 18.00 Uhr ins „Haus des Gastes“ in Windeck-Herchen ein und beantwortet dort gerne Fragen rund um die Erweiterung des Ausbaus.

Basis: PM der NetCologne vom 16.08.2013


Breitbandausbau in Windeck

26 März 2013
Mit dem Frühling geht auch der Breitbandausbau der NetCologne im schönen Windeck weiter 🙂 Bei den Terminen auf den unten eingestellten Plakaten kann man sich informieren – alle Windecker Freunde sind herzlich eingeladen. Ich selber werde am 16.4. in Dattenfeld mit dabei sein und freue mich auf zahlreiches Wiedersehen 🙂
 
Nähere Infos auch auf https://www.netcologne.de/windeck/
 

Breitband auch in der Verbandsgemeinde Betzdorf …

1 März 2013

… dies ist schon keine Neuigkeit mehr, aber dennoch bin ich gerne mit den Kollegen vor Ort präsent und habe gestern abend im Rahmen einer Geschäftskundenveranstaltung dent echnischen Hintergrund des Netzausbaues erläutert. Hervorzuheben ist in Betzdorf das große Engagement der Gemeinde, insbesondere von Bürgermeister Bernd Brato und dem Vorstand der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Michael Becher. Gewohnt charmant wurde denn auch gestern abend die Veranstaltung vom Bürgermeister selbst moderiert (2. v.l.) – solche Projekte können nur funktionieren:

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Breitbandausbau in Windeck – brauchen wir das?

7 Januar 2013

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Gestern traf ich zufällig Freunde aus Windeck. Diese wussten, dass ich den dortigen Glasfaser-Ausbau seitens der NetCologne vorangetrieben habe.

Partner bei der im Herbst 2012 begonnenen Ausbauaktivität ist die RWE, welche die Tiefbauarbeiten übernimmt, und so ermöglicht, dass die NetCologne die meisten Einwohner mit bis zu 50 MB/s schnellem Internetanschluss versorgen kann. Für die Kommune entstehen dabei keine Kosten, denn zugrunde liegt eine Vereinbarung zwischen NetCologne und RWE.

„Brauchen wir das wirklich?“ war die Frage meiner Windecker Freunde. „Dadurch bekommen wir auch nicht mehr Firmen nach Windeck“.

Natürlich ist eine Ansiedlung von Firmen oder Bürgern eine Entscheidung, die von mehreren Faktoren beeinflusst wird. Windeck muss als ländliche Kommune mit entsprechenden Vorzügen punkten (bspw. Wohnqualität für Familien). Windeck hat aber auch Nachteile durch die Entfernung zu Ballungszentren, was angesichts des Trends zur Urbanität häufig die Familien-Wohnqualität überkompensiert – erkennbar bspw. an den Immobilienpreisen.

Deshalb muss die Entfernung überbrückt werden – da in absehbarer Zeit kein Autobahnanschluss ansteht, muss es schon zwangsläufig die Datenautobahn sein. Also: ohne funktionsfähigen Internetanschluss bleibt Windeck zwar landschaftlich schön, aber insoweit abgehängt im Standortwettbewerb.

Bisher wurde Windeck mit zumeist niedrigen Bandbreiten versorgt. Ich konnte das als Privatanwender aus erster Nähe erleben, denn von 2009 bis 2011 wohnte ich in Windeck-Wilberhofen. Häufig stockte die Internetverbindung, das Versenden von Mails mit Anhängen verlief langsam, Downloads von Musik und Videos – legal natürlich 😉 – dauerte ebenfalls lange, Nutzung von Video on Demand war nur mit schlechter Qualität möglich, und wenn sonst niemand im Haus das Internet nutzte.

Da ich auch noch hin und wieder von zuhause aus für die NetCologne arbeitete, musste ich aufs Firmennetzwerk und dort gespeicherte Daten zurückgreifen – für meine bisher aus dem von mehreren Anbietern gut versorgten Köln gewohnte Arbeitsweise: nervtötend langsam.

Es ist nicht mehr die klassische E-Mail, welche die Vernetzung der Gegenwart repräsentiert, sondern es sind Vernetzungen von Standorten und Dienste „aus der Cloud“, von irgendwo aus dem Internet. Künftig wird es die Vernetzung von Geräten und Diensten sein, wie man es jetzt nur ansatzweise aus dem Medienbereich kennt. Diese Anwendungen – sei es Smart Metering für Energiedaten, seien es Sicherheitsanwendungen, sei es die Steuerung der kompletten Funktionen eines Hauses – stellen zunehmende Anforderungen an die Bandbreite, auch in Windeck. Hier droht nach wie vor die digitale Schere, die ländliche Bereiche von der Informations- und Wissensgesellschaft abschneidet.

Für Endkunden mag die Nutzung dieser Möglichkeiten eine individuelle Entscheidung sein, wie bei allem Facebook&Co besteht immer noch die Option des Abschaltens.

Aber wie sieht es nun für Firmen aus? Unternehmen und deren Anwendungen vom CAD-Dateiaustausch und der elektronischen Krankenakte bis hin zum Rechenzentrum von größeren Unternehmen erfordern zwangsläufig Bandbreiten, die über die gewohnte Grundversorgung hinausgehen.

Um also die Frage meiner Freunde zu beantworten: Man kann nun nicht behaupten, dass alleine das Vorhandensein von schnellen Internetverbindungen Gewerbetreibende (oder sogar Industrieunternehmen, wie es in Windeck geschehen soll) veranlasst, an einen Standort X zu ziehen. Aber man muss realisieren, dass ohne Internetanbindung keine Standortentscheidung für die Kommune X mehr positiv ausfällt, und im Wettbewerb zwischen Gemeinde X und Y, die verfügbare Bandbreite ein entscheidendes Kriterium darstellt.

Viel dezidierter als in diesem kleinen Weblog-Artikel wird der Sachverhalt übrigens in folgendem Beitrag aus „Land in Form“ von der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume dargestellt: LandInForm_2012_4_Fokus


Demnächst auch in Windeck?

10 Juli 2009

Vodafone will in eigenes Glasfasernetz investieren – Zusammenarbeit zwischen Telekom und Vodafone –
Heilbronn ist Pilotstadt – Bislang keine Einigung für weitere Städte

Düsseldorf / Heilbronn, 10. Juli 2009. Vodafone will mit einem umfangreichen Investitionsprogramm in die nächste Technologiegeneration für Hochgeschwindigkeits-Internet einsteigen und ein eigenes Glasfasernetz in Deutschland aufbauen. In Heilbronn wird der Konzern in einem Pilotprojekt erstmals ein eigenes VDSL-Netz bauen und betreiben. Der Bau erfolgt in Kooperation mit der Deutschen Telekom, eine Fortsetzung oder Ausweitung auf andere Städte bleibt zunächst jedoch aus. Grund ist die bislang fehlende aber notwendige Einigung mit der Deutschen Telekom über die flächendeckende Nutzung von Leerrohren, Zuleitungen für Glasfaserkabel und Zugang zu Verteilerkästen. Friedrich Joussen, CEO von Vodafone Deutschland und Vorstandsvorsitzender der Arcor AG, will mit dem Piloten in Heilbronn ein Signal für mehr Wettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt setzen. „Wettbewerb ist investitions- und innovationsfördernd. Monopolstrukturen, wie wir sie jetzt im VDSL-Bereich erleben, bremsen Fortschritt und Investitionen.“

Fortsetzung in den Kommentaren!


Breitband ausschreiben in Windeck – jetzt!

26 Juni 2009

Ins Haus des Gastes lud die CDU Windeck und ich zur Diskussion ein. Wie soll es weitergehen, nachdem auf Initiative der CDU nun 1 Mio Euro über 4 Jahre im Windecker Haushalt als Beteiligung an DSL-Erschließungsmaßnahmen stehen? Hierüber berieten in der von Ratsfrau Ulrike Kachel und mir moderierten Runde André Bernd, Leiter des NRW-Netzausbaues von Vodafone, Dr. Johannes Böhmer, T-Systems, und Thomas Jarzombek MdL, medienpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.

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Zunächst stellte Dr. Böhmer aktuelle Erschließungsansätze in Herchen, Werfen, Ehrenhausen, Halscheid und  Hoppengarten im Zusammenhang mit Leerrohrverlegungen der RWE vor. Diese Folge der CDU-Breitband-Initiative kann Windeck breitflächig erschließen. Jedoch ist es richtig und wichtig, so ergänzte Berndt, dass technologieneutral ausgeschrieben wird. Jarzombek wies in diesem Zusammenhang auf die Möglichkeit der Gründung einer Betriebsgesellschaft hin, weil Kommunen zu wesentlich besseren Abschreibungsbedingungen als Unternehmen, Leerrohr verlegen können. Dies kann dann an Netzbetreiber vermietet und somit zuverlässig refinanziert werden. Auch Richtfunk wurde thematisiert – als ein wichtiger erster Schritt, der jedoch häufig keine ausreichende Reichweite entwickeln und künftig keine hohen Bandbreiten gewährleisten kann.

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Dennoch, insoweit waren sich alle Teilnehmer inkl. der anwesenden SPD-Vertreter widerspruchslos einig, muss nun umgehend eine Ausschreibung gestartet werden, um keine wertvolle Zeit zu verlieren. Bereits in diesem Jahr muss technologieübergreifend geprüft werden können, welche Lösung für die Windecker Bürgerinnen und Bürger aus Kosten- und Qualitätsaspekten die beste Lösung darstellt. Ulrike Kachel und ich kündigten daher einen CDU-Antrag für die nächste Ratssitzung an, wonach gemeinsam mit dem unabhängigen Breitbandkompetenzzentrum NRW eine Ausschreibung gestaltet und gestartet wird.

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