Noch mehr Breitbandausbau – heute: Eitorf (Rhein-Sieg-Kreis)

1 Oktober 2013

Freue mich über den Start eines weiteren von mir bearbeiteten Breitbandausbauprojektes im schönen Rhein-Sieg-Kreis. Die Nachbarkommune von Windeck, Eitorf, wird von NetCologne im Zentrum und im Nordosten ausgebaut. Die Telekom hat den Ausbau der übrigen Gebiete in Eitorf gegen Fördergeld realisiert – die NetCologne schafft ihr Ausbaugebiet mit RWE gemeinsam, ohne dass die Kommune einen Euro dazubezahlt…

pm_01_10_2013

Foto: NC, siehe auch Link zur offiziellen Pressemeldung: http://www.netcologne.de/unternehmen/presse/pressemitteilung/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=455


Breitband auch in der Verbandsgemeinde Betzdorf …

1 März 2013

… dies ist schon keine Neuigkeit mehr, aber dennoch bin ich gerne mit den Kollegen vor Ort präsent und habe gestern abend im Rahmen einer Geschäftskundenveranstaltung dent echnischen Hintergrund des Netzausbaues erläutert. Hervorzuheben ist in Betzdorf das große Engagement der Gemeinde, insbesondere von Bürgermeister Bernd Brato und dem Vorstand der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Michael Becher. Gewohnt charmant wurde denn auch gestern abend die Veranstaltung vom Bürgermeister selbst moderiert (2. v.l.) – solche Projekte können nur funktionieren:

IMAG0576


Breitbandausbau in Windeck – brauchen wir das?

7 Januar 2013

20130217_152426

Gestern traf ich zufällig Freunde aus Windeck. Diese wussten, dass ich den dortigen Glasfaser-Ausbau seitens der NetCologne vorangetrieben habe.

Partner bei der im Herbst 2012 begonnenen Ausbauaktivität ist die RWE, welche die Tiefbauarbeiten übernimmt, und so ermöglicht, dass die NetCologne die meisten Einwohner mit bis zu 50 MB/s schnellem Internetanschluss versorgen kann. Für die Kommune entstehen dabei keine Kosten, denn zugrunde liegt eine Vereinbarung zwischen NetCologne und RWE.

„Brauchen wir das wirklich?“ war die Frage meiner Windecker Freunde. „Dadurch bekommen wir auch nicht mehr Firmen nach Windeck“.

Natürlich ist eine Ansiedlung von Firmen oder Bürgern eine Entscheidung, die von mehreren Faktoren beeinflusst wird. Windeck muss als ländliche Kommune mit entsprechenden Vorzügen punkten (bspw. Wohnqualität für Familien). Windeck hat aber auch Nachteile durch die Entfernung zu Ballungszentren, was angesichts des Trends zur Urbanität häufig die Familien-Wohnqualität überkompensiert – erkennbar bspw. an den Immobilienpreisen.

Deshalb muss die Entfernung überbrückt werden – da in absehbarer Zeit kein Autobahnanschluss ansteht, muss es schon zwangsläufig die Datenautobahn sein. Also: ohne funktionsfähigen Internetanschluss bleibt Windeck zwar landschaftlich schön, aber insoweit abgehängt im Standortwettbewerb.

Bisher wurde Windeck mit zumeist niedrigen Bandbreiten versorgt. Ich konnte das als Privatanwender aus erster Nähe erleben, denn von 2009 bis 2011 wohnte ich in Windeck-Wilberhofen. Häufig stockte die Internetverbindung, das Versenden von Mails mit Anhängen verlief langsam, Downloads von Musik und Videos – legal natürlich 😉 – dauerte ebenfalls lange, Nutzung von Video on Demand war nur mit schlechter Qualität möglich, und wenn sonst niemand im Haus das Internet nutzte.

Da ich auch noch hin und wieder von zuhause aus für die NetCologne arbeitete, musste ich aufs Firmennetzwerk und dort gespeicherte Daten zurückgreifen – für meine bisher aus dem von mehreren Anbietern gut versorgten Köln gewohnte Arbeitsweise: nervtötend langsam.

Es ist nicht mehr die klassische E-Mail, welche die Vernetzung der Gegenwart repräsentiert, sondern es sind Vernetzungen von Standorten und Dienste „aus der Cloud“, von irgendwo aus dem Internet. Künftig wird es die Vernetzung von Geräten und Diensten sein, wie man es jetzt nur ansatzweise aus dem Medienbereich kennt. Diese Anwendungen – sei es Smart Metering für Energiedaten, seien es Sicherheitsanwendungen, sei es die Steuerung der kompletten Funktionen eines Hauses – stellen zunehmende Anforderungen an die Bandbreite, auch in Windeck. Hier droht nach wie vor die digitale Schere, die ländliche Bereiche von der Informations- und Wissensgesellschaft abschneidet.

Für Endkunden mag die Nutzung dieser Möglichkeiten eine individuelle Entscheidung sein, wie bei allem Facebook&Co besteht immer noch die Option des Abschaltens.

Aber wie sieht es nun für Firmen aus? Unternehmen und deren Anwendungen vom CAD-Dateiaustausch und der elektronischen Krankenakte bis hin zum Rechenzentrum von größeren Unternehmen erfordern zwangsläufig Bandbreiten, die über die gewohnte Grundversorgung hinausgehen.

Um also die Frage meiner Freunde zu beantworten: Man kann nun nicht behaupten, dass alleine das Vorhandensein von schnellen Internetverbindungen Gewerbetreibende (oder sogar Industrieunternehmen, wie es in Windeck geschehen soll) veranlasst, an einen Standort X zu ziehen. Aber man muss realisieren, dass ohne Internetanbindung keine Standortentscheidung für die Kommune X mehr positiv ausfällt, und im Wettbewerb zwischen Gemeinde X und Y, die verfügbare Bandbreite ein entscheidendes Kriterium darstellt.

Viel dezidierter als in diesem kleinen Weblog-Artikel wird der Sachverhalt übrigens in folgendem Beitrag aus „Land in Form“ von der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume dargestellt: LandInForm_2012_4_Fokus


Demnächst auch in Windeck?

10 Juli 2009

Vodafone will in eigenes Glasfasernetz investieren – Zusammenarbeit zwischen Telekom und Vodafone –
Heilbronn ist Pilotstadt – Bislang keine Einigung für weitere Städte

Düsseldorf / Heilbronn, 10. Juli 2009. Vodafone will mit einem umfangreichen Investitionsprogramm in die nächste Technologiegeneration für Hochgeschwindigkeits-Internet einsteigen und ein eigenes Glasfasernetz in Deutschland aufbauen. In Heilbronn wird der Konzern in einem Pilotprojekt erstmals ein eigenes VDSL-Netz bauen und betreiben. Der Bau erfolgt in Kooperation mit der Deutschen Telekom, eine Fortsetzung oder Ausweitung auf andere Städte bleibt zunächst jedoch aus. Grund ist die bislang fehlende aber notwendige Einigung mit der Deutschen Telekom über die flächendeckende Nutzung von Leerrohren, Zuleitungen für Glasfaserkabel und Zugang zu Verteilerkästen. Friedrich Joussen, CEO von Vodafone Deutschland und Vorstandsvorsitzender der Arcor AG, will mit dem Piloten in Heilbronn ein Signal für mehr Wettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt setzen. „Wettbewerb ist investitions- und innovationsfördernd. Monopolstrukturen, wie wir sie jetzt im VDSL-Bereich erleben, bremsen Fortschritt und Investitionen.“

Fortsetzung in den Kommentaren!


Breitband ausschreiben in Windeck – jetzt!

26 Juni 2009

Ins Haus des Gastes lud die CDU Windeck und ich zur Diskussion ein. Wie soll es weitergehen, nachdem auf Initiative der CDU nun 1 Mio Euro über 4 Jahre im Windecker Haushalt als Beteiligung an DSL-Erschließungsmaßnahmen stehen? Hierüber berieten in der von Ratsfrau Ulrike Kachel und mir moderierten Runde André Bernd, Leiter des NRW-Netzausbaues von Vodafone, Dr. Johannes Böhmer, T-Systems, und Thomas Jarzombek MdL, medienpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.

PICT0015

Zunächst stellte Dr. Böhmer aktuelle Erschließungsansätze in Herchen, Werfen, Ehrenhausen, Halscheid und  Hoppengarten im Zusammenhang mit Leerrohrverlegungen der RWE vor. Diese Folge der CDU-Breitband-Initiative kann Windeck breitflächig erschließen. Jedoch ist es richtig und wichtig, so ergänzte Berndt, dass technologieneutral ausgeschrieben wird. Jarzombek wies in diesem Zusammenhang auf die Möglichkeit der Gründung einer Betriebsgesellschaft hin, weil Kommunen zu wesentlich besseren Abschreibungsbedingungen als Unternehmen, Leerrohr verlegen können. Dies kann dann an Netzbetreiber vermietet und somit zuverlässig refinanziert werden. Auch Richtfunk wurde thematisiert – als ein wichtiger erster Schritt, der jedoch häufig keine ausreichende Reichweite entwickeln und künftig keine hohen Bandbreiten gewährleisten kann.

PICT0037

Dennoch, insoweit waren sich alle Teilnehmer inkl. der anwesenden SPD-Vertreter widerspruchslos einig, muss nun umgehend eine Ausschreibung gestartet werden, um keine wertvolle Zeit zu verlieren. Bereits in diesem Jahr muss technologieübergreifend geprüft werden können, welche Lösung für die Windecker Bürgerinnen und Bürger aus Kosten- und Qualitätsaspekten die beste Lösung darstellt. Ulrike Kachel und ich kündigten daher einen CDU-Antrag für die nächste Ratssitzung an, wonach gemeinsam mit dem unabhängigen Breitbandkompetenzzentrum NRW eine Ausschreibung gestaltet und gestartet wird.

PICT0021


Hendrik Wüst: Besuch in Windeck

5 März 2009

Zahlreiche Selbstständige, Freiberufler und Unternehmer waren heute der Einladung des Generalsekretärs der CDU NRW, Hendrik Wüst (MdL), und mir als Bürgermeisterkandidat der CDU Windeck, zum „Unternehmerfrühstück“ gefolgt. Im Hotel-Restaurant „Zur Post“ in Windeck-Rosbach konnten so viele aktuelle politische Fragen erörtert werden.

Währen sich das Wetter draußen von seiner ungemütlichen Seite zeigte, ließ es sich im Restaurant umso besser
frühstücken und diskutieren. Hendrik Wüst leitete in einem ebenso umfassenden wie interessanten Vortrag, den er gekonnt mit persönlichen Anekdoten anreicherte, in die Diskussionsrunde ein. Er brach dabei
 internationale Probleme auf die Auswirkungen vor Ort in Windeck herunter. An dieser Stelle knüpfte ich an und stellte die Grundzüge des CDU Programmes vor, wobei ich insbesondere auf die aktuellen Themen Energie und DSL einging.

Letzteres, so unterstrich Hendrik Wüst, ist mittlerweile ein KO-Kriterium für die Standortwahl im privaten sowie im unternehmerischen Bereich. Er selbst stammt aus einer ländlichen Region und kennt die Wichtigkeit der Erstellung eines breitbandigen Internetzugangs im ländlichen Bereich aus eigener Erfahrung. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund sagte er Unterstützung des CDU-Antrags „1 Million Euro für DSL in Windeck“ seitens der Landesebene zu.

Intelligente Investitionsmaßnahmen sind auch in Zeiten der Krise wichtig. Entsprechende Einigkeit der Anwesenden zeichnete sich besonders im Hinblick auf die DSL-Diskussion ab, weil gerade durch diese Maßnahmen nachhaltige Vorteile für die BürgerInnen entstehen. Zudem wurde deutlich, das sich Windeck nur als lebenswerte und zukunftsorientierte Kommune erweisen kann, wenn Investitionen auch im Bereich Bildung getätigt werden. Es ist entscheidend, eine Zukunft für unsere Kinder zu schaffen. Dazu trägt die Landesregierung beispielsweise durch die bisherige Neueinstellung von 7000 Lehrern (drei davon in Windeck) bei. Darüberhinaus wird für Jugend und Sport auf  Betreiben der CDU viel in Windeck getan – seien es die Sportplatzsanierungen, sei es die Förderung der Jugendzentren, oder die Unterstützung kultureller Aktivitäten.

Am Beispiel des Konjunkturpaketes erläuterte Hendrik Wüst zudem die im Gesetz „eingebauten“ Mechanismen zur zukünftigen Begrenzung von Verschuldung sowie die Modalitäten zur Rückführung von Schulden nach der Krise. Dass NRW trotz der Schuldenaufnahme zu Zeiten der Rot-Grünen Landesregierung (6 bis 7 Milliarden Euro pro Jahr) jetzt endlich auf einem stabilen Kurs sei, wird bei der Krisenbereinigung zusätzlich helfen.

Nach einem Parcours durch unterschiedlichste Fragestellungen zeigte sich: die Politik ist gerade jetzt gefordert! Gerade jetzt kommt es darauf an, die Zukunft verantwortungsbewusst, aber auch innovativ zu gestalten. Es ist entscheidend, Mut zu zeigen, um anders zu denken als bisher und dabei vor allem die Bedürfnisse der Bürger, von Einzelhandel über Mobilität bis Internet, im Blick zu haben. Statt viel zu reden – lieber viel tun! Diese Einstellung, die ich an Hendrik Wüst schätze und welche auch mir wechselseitig von ihm zugeschrieben wurde, stieß auf breite Zustimmung in der Runde, die mit der Überreichung einer Flasche „Windecker Burghexe“ an Hendrik Wüst beschlossen wurde.


RSA: Windeck = offline??

4 März 2009

Diese Frage kann man sich schon stellen, wenn man den gestrigen Artikel von Herrn Propach zum Thema DSL durchliest. Die CDU hat beantragt, 1 Mio Euro in den Haushalt einzustellen, um zu helfen, dass Windeck endlich einen sinnvollen und standardgemäßen DSL-Anschluss bekommt – und zwar breitflächig, nicht die Richtfunk- und SkyDSL- Hilfslösungen. DSL muss jedem Bürger und jedem Unternehmen zugute kommen, nicht zuletzt auch um deren Abwanderung zu verhindern.

Vielen Dank in diesem Zusammenhang an die vielen Wunschzettelschreiber, die mich in der Einschätzung dieser Thematik bestärken!

Doch zurück zum RSA. Hier zunächst der CDU-Antrag: dsl-antrag-zum-haushalt-2009-28022009 ; pm-1-mio-fur-breitband-28022009-final

Und nun der entsprechende RSA-Artikel: http://www.ksta.de/html/artikel/1233584097076.shtml

Und hier schliesslich die Richtigstellung der falschen Darstellungen im RSA, heute um 13.15h abgesandt:

Sehr geehrter Herr Propach,

 

mit Befremden habe ich den von Ihnen verfassten Bericht sowie Ihren diesbezüglichen Kommentar zum Thema „DSL in Windeck“ zur Kenntnis genommen. Der Artikel resultiert zum Teil aus unserem gestrigen Telefon-Interview, das bekanntlich von meinem Justitiar RA Dirk Budach begleitet wurde. Daher müssen – abgesehen von Ihrer Auffassung, dass Windeck kein leistungsfähiges DSL benötigt – zwei sinngemäße Zitate im Rahmen einer GEGENDARSTELLUNG korrigiert werden:

 

1. Ich habe nicht gesagt, dass Sanierungsmassnahmen an Schulen zugunsten von DSL zurückgestellt werden sollten. Vielmehr habe ich ausgeführt, dass mir ein solches Vorgehen teilweise angetragen wurde, die CDU jedoch sowohl für die Schulsanierung, wie für die DSL-Erschließung Windecks eintritt. Um sicherzugehen, dass Sie das richtig aufnehmen, habe ich es mehrfach betont. Daher lässt Ihre vollkommene Falschdarstellung entweder mangelhafte journalistische Genauigkeit oder Voreingenommenheit vermuten.

 

2. Ich habe Ihnen deutlich dargestellt, dass Überlegungen zur Aktivierung / Abschreibung des Betrages im Zuge der weiteren Ausarbeitung stattfinden müssen. Das kann nur anhand weiterer Gespräche mit den Telekommunikationsanbietern geschehen, um den Betrag konkret zu beziffern. Ihre Darstellung, dass ich die Refinanzierung nicht habe erklären können, ist daher komplett falsch.

Ich bitte Sie, künftig journalistisch einwandfrei zu arbeiten und meine Äußerungen korrekt wiederzugeben. Alles andere wäre Betrug am Leser und auch am Interviewpartner. Um dies sicherzustellen, werde ich diesen Vorgang der Leitung Ihres Hauses zur Kenntnis geben.

 

Ihre Meinung zum Thema DSL können Sie im Kommentar natürlich zum besten geben, wobei es merkwürdig erscheint, dass Sie die online-Bemühungen Ihres Hauses geradezu konterkarieren. Offenbar halten Sie es nicht für notwendig, dass die LeserInnen und Leser, sowie die Windecker BürgerInnen und Bürger, künftig gleiche Möglichkeiten im Internet haben, wie es die Vielzahl der Menschen mit Breitband-Anschluss haben. Wird DSL nicht auch im ländlichen Bereich in naher Zukunft flächendeckend verfügbar, sind damit insbesondere auch für Unternehmen wirtschaftliche Nachteile verbunden, welche zu Abwanderung führen. Diese Brisanz der Thematik und ihre Konsequenzen scheinen Sie folglich nicht zu interessieren. Für den Repräsentant eines der größten inhabergeführten Medienhäuser Deutschlands ist das eine bemerkenswert antiquierte Ansicht.

 

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Rossbach

 

 


Merkel: Breitbandanschluss und Energieeffizienz sind wichtig

25 November 2008

In diesen Tagen gibt es viel Lamento um die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft. Aber auch, und das war in der letzten Zeit durchaus öfter zu vermissen – um strategische Fragen, gar um Wertefragen. Was ist uns wichtig, wie soll die gesellschaftliche Ordnung in der Zukunft sein? Worin sind wir stark, worin schwach, wo müssen wir etwas tun?

Eine sehr gute Antwort darauf fand ich in der Online-Ausgabe des Spiegels von Bundeskanzlerin Merkel. Neben den bekannten Ausführungen zu den konjunkturellen Aussichten fällt besonders ins Auge, dass sich die Kanzlerin um drei sehr wichtige Themen primär kümmern will:

Unterstützung von Unternehmen, die breitbandige DSL-Anbindung in dünn besiedelte Gebiete bringen wollen. Voranbringen von Klimaschutz und Energieeffizienz. Und schließlich, dass Strukturförderungsmittel schneller in den Regionen zur Verfügung stehen.

Diese drei Punkte zeigen, dass die Kanzlerin weiß, wo wesentliche Hebel zur Gestaltung der Zukunft sitzen. DSL als Anbindung an die Welt von heute – und erst recht an die Welt von morgen – muss flächendeckend (und nicht nur an einzelnen Punkten oder kleinen Gebieten) zur Verfügung stehen. Energie ist ein sehr wichtiges Thema, gerade auch dort, wo regenerative Enrgien zur Verfügung stehen. Und dass Strukturfördermittel schneller dort ankommen, wo sie dringend gebraucht werden, ist unzweifelhaft wichtig für das Funktionieren der entsprechenden Massnahmen.

Dass auf einer so konkreten Ebene Aussagen gemacht werden, hat man nicht immer. Von daher bleibt zu hoffen, dass diese Ansätze aufgegriffen und bis hin zur kommunalen Ebene umgesetzt werden. Dabei ist natürlich gerade die Partei gefordert, deren Vorsitzende die Kanzlerin ist.

Der Artikel befindet sich unter: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,592021,00.html