Digitalisierungs-Offensive für Köln: NetCologne investiert 100 Mio. Euro

14 Oktober 2017

Pressetermin zum Thema „Köln auf dem Weg zur digitalen Metropole“ mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker und NetCologne-Geschäftsführer Timo von Lepel am 12.10.2017. Foto: Marius Becker

NetCologne startet eine umfassende Digitalisierungs-Offensive für Köln und wird in den kommenden fünf Jahren 100 Mio. Euro in die digitale Infrastruktur der Stadt investieren. Das Programm beinhaltet die Anbindung von zusätzlichen 100.000 Haushalten mit Glasfaser, den Gigabit-Ausbau von zehn Gewerbegebieten, die Glasfaser-Anbindung aller Kölner Schulen sowie den Ausbau des öffentlichen WLAN-Netzes HOTSPOT.KOELN.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker: „Als stärkster Wirtschafts- und Technologiestandort in Nordrhein-Westfalen hat sich Köln zu einem Hotspot für die Digitalisierung und digitale Transformation in der Bundesrepublik entwickelt. Unsere Stadt wächst weiter und zieht besonders die innovativen Startup-Unternehmen an. Die Qualität der digitalen Infrastruktur steigert die Lebensqualität für die Menschen in unserer Stadt und ist ein erheblicher Standortfaktor für die Wirtschaft. Mit dem neuen Maßnahmenplan sichern wir uns jetzt die Spitzenposition in Richtung digitale Zukunft.“

NetCologne Geschäftsführer Timo von Lepel: „Mit unserer Ausbau-Offensive investieren wir 100 Mio. Euro in die digitale Infrastruktur und befördern Köln ins Gigabit-Zeitalter.“ Das Projekt „DigitalNetCologne“ umfasst einen vier-Punkte-Plan für Köln und wird noch in diesem Jahr starten.

Wirtschaftsfaktor Gigabit: Ausbau Gewerbegebiete
Bis Ende 2018 wird NetCologne die zehn größten Gewerbegebiete in Köln mit Glasfaser ausbauen. Damit stehen den Unternehmen dort Bandbreiten bis zu 10 Gbit/s zur Verfügung. Der Ausbau erfolgt ohne Quote, für die Unternehmen fallen keine Kosten an. Diese Gewerbegebiete werden erschlossen: im Norden Merkenich, Longerich, Ossendorf und Niehl, im Westen Marsdorf und der Maarweg, im Süden Hahnwald sowie rechtsrheinisch Eil/Heumar, Mülheim und Dellbrück.

Stabiles Highspeed-Netz für 450.000 Haushalte
NetCologne wird weitere 100.000 Haushalte an das eigene Glasfasernetz anschließen. Das Netz wird mit der neuesten G.Fast-Technologie ausgestattet, sodass nach Abschluss der Arbeiten in Summe 450.000 Haushalte in Köln von Gigabit-Bandbreiten profitieren können. NetCologne baut das Netz nach dem Open-Access-Prinzip: „Der Glasfaserausbau in Deutschland muss volkswirtschaftlich sinnvoll erfolgen – wir schaffen die digitale Infrastruktur für unsere Heimatstadt Köln“, sagt von Lepel.

Glasfaser für Kölner Schulen
Seit über 20 Jahren begleitet NetCologne mit dem Projekt „Schulen im NetCologne Netz“ (SiNN) die Kölner Schulen auf dem Weg in die Digitalisierung. Rund 200 Schulgebäude sind bereits heute an das Glasfasernetz des Unternehmens angeschlossen. Im Laufe des kommenden Jahres werden weitere 100 Schulen angebunden. Damit verfügen nach Abschluss der Maßnahmen alle Schulen über gigabitfähige Anschlüsse. Zusätzlich wird die WLAN-Infrastruktur weiter ausgebaut und 140 Schulgebäude werden vollständig ausgeleuchtet. Der
Ausbau wird von der Stadt über Mittel aus dem Programm „Gute Schule 2020“ finanziert.

HOTSPOT.KOELN: WLAN für alle
Das kostenfreie WLAN-Netz HOTSPOT.KOELN umfasst bereits heute 850 Hotspots an zentralen Plätzen der Stadt. Täglich wird es von 55.000 Menschen genutzt. In den kommenden drei Jahren wird NetCologne gemeinsam mit der Stadt das öffentliche WLAN auf 1.200 Hotspots erweitert. Geplant ist unter anderem eine Verdichtung im Innenstadtbereich um zentrale Einkaufsstraßen sowie die Ausleuchtung des Rheinufers im Schiffsanlegebereich. Die einzelnen WLAN-Antennen sind extrem leistungsstark mit bis zu 1 Gbit/s angebunden.
Außerdem ist keine Eingabe von persönlichen Daten erforderlich.

400 Kilometer Glasfaser
Im Zuge des Projekts wird NetCologne in den kommenden fünf Jahren insgesamt rund 400 Kilometer Glasfaserleitungen in Köln verlegen. Die Stadt Köln und NetCologne sind sich dieser Herausforderung bewusst und werden hierfür gemeinsam die notwendigen Projektstrukturen schaffen. Um punktuelle Verkehrsbelastungen zu minimieren, werden die Bauarbeiten zudem auf unterschiedliche Stadtteile verteilt.

Quelle: PM NetCologne 12.10.2017


Ausbau der OGS Leuchterstraße geht in die nächste Runde

29 August 2017

Was lange währt … kommt nun zur Umsetzung! Bereits am 15. Juli 2015 brachte die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Mülheim eine Anfrage ein, warum trotz eines Ratsbeschlusses, demzufolge an der GGS Leuchterstraße bis zu 150 Plätze im OGS-Bereich finanziert werden, lediglich 115 Plätze faktisch verfügbar sind – bei einer relevanten Schülerzahl von 260 Personen. Aufgrund der nicht hinreichenden Antwort stellte die CDU-Fraktion einen Antrag betreffend der Priorisierung des Bauvorhabens vor.

Daraufhin fand ein konstruktiver Dialog mit der Gebäudewirtschaft statt – der aktuell ergab, dass der Rohbau voraussichtlich schon Mitte September 2017 – und damit einen Monat früher als geplant – starten wird. Die Baustraße ist hergestellt, so dass alle Gewerke uneingeschränkt Zufahrt zum Baufeld haben, ohne den Schulbetrieb zu stören. Die alten WC-Anlagen konnten bereits in den Sommerferien abgebrochen werden. Der Gebäudewirtschaft zufolge steht der Fertigstellung der neuen Räumlichkeiten in 2018 Stand heute nichts im Wege.

Gemäß dem Motto „handeln statt reden“ freue ich mich sehr, dass künftig mehr OGS-Plätze in Dünnwald bereit stehen werden. Für unser Veedel ist das eine tolle und wichtige Sache!

Zum Nachlesen finden Sie die o.g. Unterlagen hier zum Download – mit weitergehenden Zahlen, Daten und Fakten:
BV Antrag Räumlicher Engpass GGS Leuchtertsraße 2015-11-08 V2
Anfrage und Antwort GGS Leuchterstraße räuml Engpass BV 26.10.2015


Das Wirtshaus in Dünnwald

15 August 2017

Eine tolle Aufführung auf Initiative des Bürgervereins Dünnwald unter Einbeziehung vieler Sagen und Mythen aus der 900-jährigen Ortsgeschichte. Beeindruckend war insbesondere, wie viele DünnwalderInnen sich unter professioneller Leitung als SchauspielerInnen engagierten! Ich freue mich, dass auch die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Mülheim unterstützt hat – bei der Beantragung von bezirksdienlichen Mitteln zur Projektfinanzierung.

Die Fotos sind vom 13. August 2017, dem Tag der letzten von sechs(!) Veranstaltungen – welche trotz ständiger Regengefahr, open air stattfanden.

(Fotos anklicken zum Öffnen)


Kölle Alaaf 2017

27 Februar 2017

Heute an Rosenmontag geht nicht nur der große Zug durch Köln, sondern auch ein Streifzug durch die gesammelten Fotos der rückliegenden Session. Dieses Jahr ging es ziemlich turbulent zu – neben dem klassischen Sitzungskarneval mit der CDU Köln und den Fidelen Zunftbrüdern, oder der Pfarrsitzung Dünnwald, bot auch der Dünnwalder Veedelszooch eine reichhaltige Abwechslung an phantasievollen Kostümen, Kamelle und bunten Wagen. Man sieht, was auch ein kleines Veedel mit vielen ehrenamtlich tätigen Mrenschen und ausgeprägter Vereinskultur alles bewegen kann. Dafür, dass Dünnwald so bleibt und weiterhin ein Ort zum Wohlfühlen ist, dafür setze ich mich gerne politisch ein!


Frohe Weihnachten

23 Dezember 2016

Weihnachtsgruss_Buero

Ich wünsche allen Freunden und allen Menschen, mit denen ich in diesem Jahr positiv zusammenarbeiten durfte, ein schönes Fest und erholsame Feiertage mit Familie oder liebgewonnenen Menschen (Abbildung: Team-Weihnachtsbaum bei NetCologne).


Informationen aus der Sitzung der Bezirksvertretung am 05.12.2016

16 Dezember 2016

Die 18. Sitzung der Bezirksvertretung Mülheim in der aktuellen Wahlperiode fand am 5. Dezember statt. Auch diesmal berichte ich hier über relevante Themen für Dellbrück, Dünnwald und Höhenhaus, die in dieser erneut stark von Bürgerbeteiligung geprägten Sitzung diskutiert wurden.

Fehlende Verkehrssicherheit auf der Kunstfelder Straße in Köln-Dünnwald

Hierbei handelt es sich um eine Bürgereingabe gem. § 24 GO des Dünnwalder Bürgervereins von 1899 e.V. unter Federführung der Projektleiterin Straßenpaten, Frau Brigitte Czernik. Man versucht bereits „seit 2010, eine Verbesserung der Verkehrssituation in diesem Bereich, besonders für Fußgänger, herbeizuführen“. Es gibt dort keinen von der Fahrbahn abgegrenzten Gehweg, nach Feststellung des Bürgervereins ist die Beleuchtung zu gering um in der dunklen Jahreszeit für Sicherheit zu sorgen, und nach Starkregen bestehe ein erhöhtes Unfallrisiko durch teilweise Überflutung der Straße.

Hierzu fand kürzlich ein Ortstermin statt, bei dem die Situation nochmals – gemeinsam mit Vertretern der Fachämter sowie der Forstverwaltung – erörtert wurde.

Grundsätzlich ist im Endausbau der Straße vorgesehen, dass ein Fußweg eingerichtet, und Verkehr in beide Richtungen auch für Schwerlastverkehr möglich ist. Dem steht entgegen, dass dazu ein Randstück des angrenzenden Waldes – Landschaftsschutzgebiet – in Anspruch genommen werden müsste. Dies kann nicht kurzfristig umgesetzt werden, allerdings wurde auch nach einem Ortstermin bereits im Jahr 2013 nichts dergleichen angegangen. Dies muss sich nun ändern, insoweit sind sich alle Beteiligten einig. Insbesondere wird die Forstverwaltung bereits in diesem Jahr mit dem Fällen der Bäume beginnen.

Um allerdings bis zur Umsetzung bereits die Verkehrssicherheit für Fussgänger zu erhöhen, wird ein Streifen für den Fussgängerverkehr abmarkiert. Auf der Restbreite der Straße ist Schwerlastverkehr in zwei Richtungen nicht mehr möglich, er ist daher nur noch in eine Richtung zulässig. Da dies andere Straßen belastet, drängt die CDU Fraktion auf schnelle Umsetzung des finalen Zustandes und lehnt bauliche Maßnahmen zur Verfestigung des provisorischen Zustandes ab (Randsteine, Poller, etc).

Andere Varianten, wie beispielsweise ein Schotterweg durch den Wald, scheiden aus sicherheits- und ökologischen Gründen aus.

>>> Entsprechend erfolgte denn auch die Beschlussfassung in der BV-Sitzung. Ich freue mich, dass man eine Lösung gefunden hat, die allen Interessen gerecht wird.

 

Neubau Schulgebäude Willy-Brandt-Gesamtschule Köln-Höhenhaus

Auch hierbei handelt es sich um eine Bürgereingabe. Mit Beschluss vom 10.02.2009 hat der Rat über den Neubau eines Schulgebäudes sowie zweier Turnhallen entschieden, da sich dies als wirtschaftlicher als eine Sanierung der Bestandsgebäude herausgestellt hat. Der Schulbetrieb sollte in einem temporären Ersatzgebäude fortgesetzt werden. Insoweit hat sich herausgestellt, dass die Kosten für ein reines „Interimsgebäude“ so hoch seien, dass es günstiger wurde, sogleich ein finales Gebäude zu errichten.

Dieses steht natürlich weiter zur Straße als der bisherige Bau, da es zunächst neben diesem erbaut wird. Neben den finanziellen sprechen auch zeitliche Gründe für diese Vorgehensweise.

Soweit sogut – so irritierend für die Anwohner, die mit dieser Situation überraschend konfrontiert wurden und nun Belastungen befürchten. Dies verdeutlichte nicht nur die Bürgereingabe an die Bezirksvertretung, welche in der Sitzung erneut kontrovers diskutiert wurde, nachdem eine Informationsveranstaltung der Verwaltung stattfand.

Dabei stellte sich heraus, dass einerseits wohl doch mehr Grün abgeholzt werden muss als vorher angenommen, und dass möglicherweise noch andere Varianten zur Umsetzung denkbar sind.

>>> Die CDU Fraktion kann die Sorgen und Verärgerung der Anwohner nachvollziehen, auch wenn der Erhalt der Schulinfrastruktur sehr wichtig ist. Somit sollten alle Möglichkeiten für eine beiderseits verträgliche Lösung geprüft werden. Dies war jedoch in der Sitzung nicht möglich, da kein Vertreter der Gebäudewirtschaft anwesend war. Diese wird zur nächsten Sitzung der BV im Januar 2017 eingeladen, das Thema steht dann erneut auf der Tagesordnung.

 

Obstwiese auf dem städtischen Grundstück Mielenforster Straße / Thurner Kamp in Dellbrück

Unsere Veedel haben eine hohe Wohnqualität, die auch aus den Grünflächen resultiert. Bei allem Verständnis und Unterstützung für die wachsende Stadt, muss zudem auch der periphere Charakter unserer Veedel erhalten bleiben – es darf nicht alles zugebaut werden, wo mancher Akteur gerne eine mehrstöckige Anlage mit vielen Wohneinheiten vermarkten möchte. Aus diesem Grund hat die CDU Fraktion beantragt, eine Obstwiese auf dem o.g. Grundstück anzulegen, anstatt eine von rot und sogar grün favorisierte Bebauung zuzulassen. Hierüber wurde vor Ort stark diskutiert, weshalb der Antrag mehrfach geschoben wurde. Nun musste er aber endlich zur Abstimmung gestellt werden – mit dem bedauerlichen Ergebnis, dass sogar die Grünen dieses Stück Natur bebauen wollen und gemeinsam mit der SPD einen entsprechenden Änderungsantrag durchsetzten.

 

Neugestaltung Dellbrücker Marktplatz: Hierzu wurde eine Beschlussvorlage umgedruckt, welche vor allem die Ergebnisse aus der Öffentlichkeitsveranstaltung beinhaltet. Von einer Beschlussfassung sah die Bezirksvertretung jedoch ab, da die Vorlage sehr kurzfristig bei einigen Bezirksvertretern – auch bei mir – einging.

 

Die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Mülheim findet am 23. Januar 2017 statt. Wie gewohnt werde ich Sie informiert halten! 


Nicht wahr, oder? Lehrerverband zum Schul-Digitalisierungspaket der Bundesregierung

17 Oktober 2016

http://www.heute.de/plaene-von-bildungsministerin-wanka-mehr-computer-fuer-schulen-kritik-vom-lehrerverband-45580728.html

Soso der Herr Oberlehrer sagt, Bücher sind Wissen ohne Verfallsdatum. Dann gilt auch noch das gute alte Meyersche Weltlexikon auf dem Speicher, wo man noch DDR und Sowjetunion findet… also wer solche schlauen Sprüche bringt, sollte nicht für Unterricht verantwortlich sein!


Informationen aus der Sitzung der Bezirksvertretung am 05.09.2016

12 September 2016

Die 16. Sitzung der Bezirksvertretung Mülheim fand am 5. September statt. Auch diesmal berichte ich hier über relevante Themen für Dellbrück, Dünnwald und Höhenhaus, die in dieser stark von Bürgerbeteiligung geprägten Sitzung diskutiert wurden.

>>> Bezirksorientierte Mittel ‐ Mehr Budget, mehr Projekte
Erfreuliche Nachrichten erreichten die Bezirksvertreter in der Sommerpause: Infolge der Bemühungen von OBin Henriette Reker und der sie unterstützenden Fraktionen, die Bezirksvertretungen zu stärken, wurde die Berechnungsgrundlage und somit das Volumen der verfügbaren Mittel verbessert. Für 2016 wurde der Betrag je Einwohner von 0,35 € auf 0,50 € und für 2017 auf 0,65 € angehoben. Zudem wurde für 2017 der Sockelbetrag von 15.320 € auf 30.000 € je Bezirk angehoben. Durch die Anhebung des Betrages je Einwohner ergibt sich für Mülheim in 2016 ein Erhöhungsbetrag von 22.900 €. Dies führte zu zusätzlichen Bewilligungen gegenüber dem bisherigen Stand, unter anderem an die DLRG Ortsgruppe Dünnwald für einen Schulungsraum und Henry`s Hope für ein Jugendprojekt ‐ herzlichen Glückwunsch!
Hat Ihr Verein Unterstützungsbedarf? Betreiben Sie eine gesellschaftlich bzw. sozial wichtige Initiative? Lassen Sie uns über einen Antrag auf bezirksorientierte Mittel sprechen, melden Sie sich!

>>> Fehlende Verkehrssicherheit auf der Kunstfelder Straße in Dünnwald
Hierbei handelt es sich um eine Bürgereingabe gem. § 24 GO des Dünnwalder Bürgervereins von 1899 e.V. unter Federführung der Projektleiterin Straßenpaten, Frau Brigitte Czernik. Man versucht bereits „seit 2010, eine Verbesserung der Verkehrssituation in diesem Bereich, besonders für Fußgänger, herbeizuführen“. Es gibt dort keinen von der Fahrbahn abgegrenzten Gehweg, nach Feststellung der Bürgervereins ist die Beleuchtung zu gering um in der dunklen Jahreszeit für Sicherheit zu sorgen, und nach Starkregen bestehe ein erhöhtes Unfallrisiko durch
teilweise Überflutung der Straße.

Dieser unhaltbare Zustand ist auch der Verwaltung bekannt, der zuständige Fachamtsleiter sowie Dezernent waren bereits mit der Thematik befasst und es gab einen Ortstermin in 2013. Geschehen ist jedoch bis auf nur geringe Notlösungen nichts, insbesondere wurde der gesicherte Bereich für Fußgänger nicht hergestellt. Deshalb wandte sich der Bürgerverein im Januar 2016 an den Ausschuss für Beschwerden und Anregungen des Rates der Stadt Köln, in dem ich als sachkundiger Einwohner ‐ neben meinem Mandat in der Bezirksvertretung Mülheim ‐ mitwirke. Dort setzte ich mich mit dem Ziel ein, dass die Eingabe des Bürgervereins schnell bearbeitet wird.

Nun hatte die Verwaltung ein Konzept erarbeitet, welches eine schnelle Lösung anstrebt, nämlich Wegfall des LKW-Verkehrs um die damit wegfallende Straßenfläche für Fußgänger abzugrenzen. Dies wurde von den in der BV‐Sitzung zur Begründung der Eingabe anwesenden Vertretern des Bürgervereins aus verschiedenen Gründen abgelehnt. Jedoch macht jedoch der Umstand, dass das an die Straße angrenzende Gebiet als Landschaftsschutzgebiet gekennzeichnet ist, eine schnelle und bessere Lösung nur schwer denkbar.

Insoweit kommt es nun auf Pragmatismus an. Die Vertreter des Bürgervereins und die Bezirksvertretung vereinbarten daher einen erneuten Ortstermin, um über eine realistische Lösung zu beratschlagen und dabei die ‐ auch meiner Meinung nach ‐ angemessenen Forderungen des Bürgervereins zu berücksichtigen. Danach wird sich die Bezirksvertretung erneut mit dem Thema befassen.

>>> Neubau Schulgebäude Willy‐Brandt‐Gesamtschule Köln‐Höhenhaus
Auch hierbei handelt es sich um eine Bürgereingabe. Mit Beschluss vom 10.02.2009 hat der Rat über den Neubau eines Schulgebäudes sowie zweier Turnhallen entschieden, da sich dies als wirtschaftlicher als eine Sanierung der Bestandsgebäude herausgestellt hat. Der Schulbetrieb sollte in einem temporären Ersatzgebäude fortgesetzt werden. Insoweit hat sich herausgestellt, dass die Kosten für ein reines „Interimsgebäude“ so hoch seien, dass es günstiger sei, sogleich ein finales Gebäude zu errichten. Dieses steht natürlich weiter zur Straße als der bisherige Bau, da es ja zunächst neben diesem erbaut wird. Neben den finanziellen sprechen auch zeitliche Gründe für diese Vorgehensweise.

Soweit sogut ‐ so irritierend für die Anwohner, die mit dieser Situation überraschend konfrontiert wurden und nun Belastungen befürchten. Dies wurde in der BV‐Sitzung kontrovers diskutiert. Viele offene Fragen sollten jedoch in einer Informationsveranstaltung der Verwaltung zur Diskussion kommen, wobei dann auch die Planungen detailliert vorgestellt werden. Danach wird die Bezirksvertretung sich erneut mit dem Thema befassen.

>>> Thurner Hof ‐ Sachstand der Baumaßnahme und künftige Nutzung (Information im Rechnungsprüfungsausschuss auf Nachfrage von Margret Dresler-Graf MdR)
„Während der laufenden Sanierung mussten von der Verwaltung im Programm „Win‐Win für Köln“ beauftragte Qualifizierungs‐ und Beschäftigungsträger infolge der strukturellen Veränderungen und Einbußen nach der letzten Instrumentenreform des SGB II drei Gewerke schließen. Die Verwaltung hat diese drei Gewerke neu vergeben. Eine Herausforderung hierbei bestand darin, Anbieter zu gewinnen, die bereit waren, laufende Gewährleistungen zu übernehmen. Dies ist inzwischen gelungen.

Dadurch, und durch zu geringe Teilnehmerzahlen bei den ausführenden Trägern kommt es zu zeitlichen Verzögerungen bei der Fertigstellung der Baumaßnahme. Die Arbeiten werden nun voraussichtlich bis zum Ende 2016 abgeschlossen sein.

Nach aktuellem Sachstand wird die VHS wieder als Hauptmieter zur Verfügung stehen. … Mehrere ortsansässige Vereine haben den Wunsch, einzelne Räume ebenfalls erneut anzumieten.“ Ich freue mich über diese schlussendlich positive Perspektive für den Thurner Hof!

Die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Mülheim findet am 7. November 2016 statt. Wie gewohnt werde ich Sie informiert halten!

 


Interessante Einblicke …

5 August 2016

… in die Förderstrategie des Bundes und der Länder für den Breitbandausbau bietet eine Studie, welche die Düsseldorf-Wiener Beratungsfirma SBR erstellt hat. Wer einen kurzen, aber prägnanten Einblick in die Materie haben möchte, ist mit folgendem Paper sehr gut bedient. Das Lektorat, dessen Ehre u.a. ich hatte, war aufgrund der erfahrenen Vorarbeit nicht sehr aufwendig.

SBR Diskussionsbeitrag Breitbandförderung


NetCologne bringt bis zu 100 MBit/s nach Morsbach!

26 Juni 2016

Darüber freue ich mich umso mehr, als ich dieses Projekt mit vielen Herausforderungen seit mehr als einem Jahr gemeinsam mit den Kollegen bei NetCologne und von AggerEnergie, sowie Bürgermeister Jörg Bukowski und Guido Kötter entwickelt habe.

Zunächst sah es mit rund 27km Trassenbau so aus, als ob dies nicht wirtschaftlich werden könnte. Aber wir fanden schließlich doch Synergien und technische Möglichkeiten, sehr effizient vorzugehen. Damit trafen wir den Bedarf der Bürgerinnen und Bürger: innerhalb von nur 4 Wochen registrierten sich mehr als 20% der potentiellen Kunden! Damit kommen 4.000 Privathaushalte und 150 Unternehmen im ländlichen Bereich auf bis zu 100 MBit/s – und das ohne Förderung!

Umso mehr freute ich mich, am 23.06.2016 auch zusammen mit den Bauunternehmen und deren Mitarbeitern, endlich den Spatenstich vollziehen zu dürfen. Die entsprechende Pressemeldung finden Sie hier: 160623 PM_Morsbach_Startschuss fuer den Glasfaserausbau

Spatenstich_Morsbach