Digitalisierungs-Offensive für Köln: NetCologne investiert 100 Mio. Euro

14 Oktober 2017

Pressetermin zum Thema „Köln auf dem Weg zur digitalen Metropole“ mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker und NetCologne-Geschäftsführer Timo von Lepel am 12.10.2017. Foto: Marius Becker

NetCologne startet eine umfassende Digitalisierungs-Offensive für Köln und wird in den kommenden fünf Jahren 100 Mio. Euro in die digitale Infrastruktur der Stadt investieren. Das Programm beinhaltet die Anbindung von zusätzlichen 100.000 Haushalten mit Glasfaser, den Gigabit-Ausbau von zehn Gewerbegebieten, die Glasfaser-Anbindung aller Kölner Schulen sowie den Ausbau des öffentlichen WLAN-Netzes HOTSPOT.KOELN.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker: „Als stärkster Wirtschafts- und Technologiestandort in Nordrhein-Westfalen hat sich Köln zu einem Hotspot für die Digitalisierung und digitale Transformation in der Bundesrepublik entwickelt. Unsere Stadt wächst weiter und zieht besonders die innovativen Startup-Unternehmen an. Die Qualität der digitalen Infrastruktur steigert die Lebensqualität für die Menschen in unserer Stadt und ist ein erheblicher Standortfaktor für die Wirtschaft. Mit dem neuen Maßnahmenplan sichern wir uns jetzt die Spitzenposition in Richtung digitale Zukunft.“

NetCologne Geschäftsführer Timo von Lepel: „Mit unserer Ausbau-Offensive investieren wir 100 Mio. Euro in die digitale Infrastruktur und befördern Köln ins Gigabit-Zeitalter.“ Das Projekt „DigitalNetCologne“ umfasst einen vier-Punkte-Plan für Köln und wird noch in diesem Jahr starten.

Wirtschaftsfaktor Gigabit: Ausbau Gewerbegebiete
Bis Ende 2018 wird NetCologne die zehn größten Gewerbegebiete in Köln mit Glasfaser ausbauen. Damit stehen den Unternehmen dort Bandbreiten bis zu 10 Gbit/s zur Verfügung. Der Ausbau erfolgt ohne Quote, für die Unternehmen fallen keine Kosten an. Diese Gewerbegebiete werden erschlossen: im Norden Merkenich, Longerich, Ossendorf und Niehl, im Westen Marsdorf und der Maarweg, im Süden Hahnwald sowie rechtsrheinisch Eil/Heumar, Mülheim und Dellbrück.

Stabiles Highspeed-Netz für 450.000 Haushalte
NetCologne wird weitere 100.000 Haushalte an das eigene Glasfasernetz anschließen. Das Netz wird mit der neuesten G.Fast-Technologie ausgestattet, sodass nach Abschluss der Arbeiten in Summe 450.000 Haushalte in Köln von Gigabit-Bandbreiten profitieren können. NetCologne baut das Netz nach dem Open-Access-Prinzip: „Der Glasfaserausbau in Deutschland muss volkswirtschaftlich sinnvoll erfolgen – wir schaffen die digitale Infrastruktur für unsere Heimatstadt Köln“, sagt von Lepel.

Glasfaser für Kölner Schulen
Seit über 20 Jahren begleitet NetCologne mit dem Projekt „Schulen im NetCologne Netz“ (SiNN) die Kölner Schulen auf dem Weg in die Digitalisierung. Rund 200 Schulgebäude sind bereits heute an das Glasfasernetz des Unternehmens angeschlossen. Im Laufe des kommenden Jahres werden weitere 100 Schulen angebunden. Damit verfügen nach Abschluss der Maßnahmen alle Schulen über gigabitfähige Anschlüsse. Zusätzlich wird die WLAN-Infrastruktur weiter ausgebaut und 140 Schulgebäude werden vollständig ausgeleuchtet. Der
Ausbau wird von der Stadt über Mittel aus dem Programm „Gute Schule 2020“ finanziert.

HOTSPOT.KOELN: WLAN für alle
Das kostenfreie WLAN-Netz HOTSPOT.KOELN umfasst bereits heute 850 Hotspots an zentralen Plätzen der Stadt. Täglich wird es von 55.000 Menschen genutzt. In den kommenden drei Jahren wird NetCologne gemeinsam mit der Stadt das öffentliche WLAN auf 1.200 Hotspots erweitert. Geplant ist unter anderem eine Verdichtung im Innenstadtbereich um zentrale Einkaufsstraßen sowie die Ausleuchtung des Rheinufers im Schiffsanlegebereich. Die einzelnen WLAN-Antennen sind extrem leistungsstark mit bis zu 1 Gbit/s angebunden.
Außerdem ist keine Eingabe von persönlichen Daten erforderlich.

400 Kilometer Glasfaser
Im Zuge des Projekts wird NetCologne in den kommenden fünf Jahren insgesamt rund 400 Kilometer Glasfaserleitungen in Köln verlegen. Die Stadt Köln und NetCologne sind sich dieser Herausforderung bewusst und werden hierfür gemeinsam die notwendigen Projektstrukturen schaffen. Um punktuelle Verkehrsbelastungen zu minimieren, werden die Bauarbeiten zudem auf unterschiedliche Stadtteile verteilt.

Quelle: PM NetCologne 12.10.2017

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Frohe Weihnachten

23 Dezember 2016

Weihnachtsgruss_Buero

Ich wünsche allen Freunden und allen Menschen, mit denen ich in diesem Jahr positiv zusammenarbeiten durfte, ein schönes Fest und erholsame Feiertage mit Familie oder liebgewonnenen Menschen (Abbildung: Team-Weihnachtsbaum bei NetCologne).


VKU NRW AK Telekommunikation zu Gast …

28 Oktober 2016

vku

… bei NetCologne. Diesmal drehte sich alles um Breitbandausbau und -Förderung in NRW. Dementsprechend waren die fachpolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen von SPD, CDU und FDP, sowie der PStS (Grüne) Horst Becker gern begrüßte Mit-Diskutanten beim Herbstgespräch des Verbandes kommunaler Unternehmen.

Mit dabei waren auch ein Vertreter des Landkreistages sowie ein Referent des WIK Institutes.

Erfreulich schnell entwickelte sich das Gespräch von rein politischem Schlagabtausch hin zu ganz konkreten Fragen der Ausgestaltung von Förderprogrammen und deren künftigem Fokus, wenn FTTC und vectoring weitesgehend ausgerollt sein werden.

Ein parteiübergreifender Konsens besteht darin, dass Gigabit die Zukunft ist – und das bedeutet Glasfaser bis ins Gebäude oder gar in die Wohnung. Somit würden die Kupferkabel vollständig ersetzt – eine nahezu historische Aufgabe, nur vergleichbar mit dem Aufbau des Telefonnetzes durch die Bundespost und ihre Vorläufer.

Dies wird nicht ohne Gestaltungswillen der Politik möglich sein, auch wenn die Kundennachfrage nach hohen Bandbreiten durch moderne Endkundendienste mit Bewegtbildcontent (bspw. VOD, IPTV) steigen werden. Es bleibt also weiterhin ein spannender Wettbewerb um die besten politischen Ideen und das größte Engagement.

Die kommunalen Unternehmen als Eigentümer umfangreicher Infrastruktur werden das Thema offen und engagiert angehen. Dieses positive Fazit konnte aus der Veranstaltung gezogen werden – ebenso wie das erkennbare Interesse der Politik auch an operativen Detailfragen, denn diese sind oft der entscheidende Hebel, ob ein Breitbandprojekt angegangen wird oder nicht.


Leichlingen: auch hier künftig schnelles Internet!

20 August 2016

Auch dieses in meinem Team gemeinsam mit dem sehr engagierten Bürgermeister Frank Steffes vorbereitete Projekt ist nun in Umsetzung. Das freut mich umso mehr, als wir auch in diesem Fall nicht auf Fördermittel zurück greifen mussten. Intelligente Netzplanung, kompetente Unterstützung vor Ort und ein engagiertes Team aus allen beteiligten Häusern – so machen Breitbandprojekte Spaß!

„Aktuell sind einige Leichlinger Ortschaften in Hinblick auf das Internet ziemlich unterversorgt, maximal zwei Mbit/s kommen in den Haushalten an. Durch den Glasfaserausbau der Stadtwerke Leichlingen und NetCologne können künftig 11.000 Haushalte inklusive Firmen mit Surfgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s im Internet surfen. Mit den ersten Anschlüssen rechnen die Kooperationspartner bereits im Frühjahr 2017. Der Abschluss des Gesamtprojekts ist bis Sommer 2017 vorgesehen.

Ausbau im Spülbohrverfahren
Den Bau des Netzes übernehmen die Stadtwerke Leichlingen. Insgesamt werden dafür rund 32 Kilometer Glasfaserleitungen neu verlegt und mit 51 Technikgehäusen in den Wohngebieten verbunden. Für die Verlegung der Kabel wird in einigen Teilen das innovative Spülbohrverfahren eingesetzt. Dadurch werden die Straßenoberflächen nur punktuell geöffnet und der Großteil verläuft unterirdisch für das Auge unsichtbar. Kommt diese Methode nicht zum Einsatz, wird für die Verlegung der Kabel der klassische Tiefbau genutzt. Nachdem die Glasfaserkabel in die Erde verlegt wurden, baut NetCologne die aktive Technik in die Gehäuse ein und betreibt das Netz im Anschluss für die Kunden.

Ausbaubeginn im Zentrum
Der Startschuss der Ausbauarbeiten ist bereits innerstädtisch in den Straßen „Unterschmitte“ und „Märzgässchen“ gefallen. Hier werden nun die ersten Leerrohre verlegt, in die später die Glasfaserleitungen eingezogen werden. Die ersten Technikgehäuse werden in den kommenden Wochen parallel im gesamten Stadtgebiet aufgestellt. Der Fokus der Ausbauarbeiten liegt zunächst auf den innerstädtischen Bereichen Leichlingens, danach werden die Arbeiten mit dem Baufortschritt auf die äußeren Randgebiete ausgeweitet.

Vom derzeitigen Ausbau nicht berücksichtigt sind neben den beiden Ortsteilen Wolfstall und Diepental die Bereiche rund um Ortsvermittlungsstellen im Leichlinger Stadtkern und Witzhelden. Wolfstall ist bereits durch einen Mitbewerber versorgt und der Ortsteil Diepental wurde im Rahmen des Glasfaserausbaus in Leverkusen von NetCologne mit schnellen Internetverbindungen ausgebaut. Ein Ausbau rund um die beiden Ortsvermittlungsstellen wird von den Kooperationspartnern geprüft.“

Quelle: PM der NetCologne vom 09.06.2016


Ausbau-Projekte …

6 Juli 2016

… gab es im vergangenen halben Jahr des Öfteren – das zeigte sich anhand meiner abzulegenden Verträge. Endlich kam ich heute mal zum Abheften 🙂

Verträge


NetCologne bringt bis zu 100 MBit/s nach Morsbach!

26 Juni 2016

Darüber freue ich mich umso mehr, als ich dieses Projekt mit vielen Herausforderungen seit mehr als einem Jahr gemeinsam mit den Kollegen bei NetCologne und von AggerEnergie, sowie Bürgermeister Jörg Bukowski und Guido Kötter entwickelt habe.

Zunächst sah es mit rund 27km Trassenbau so aus, als ob dies nicht wirtschaftlich werden könnte. Aber wir fanden schließlich doch Synergien und technische Möglichkeiten, sehr effizient vorzugehen. Damit trafen wir den Bedarf der Bürgerinnen und Bürger: innerhalb von nur 4 Wochen registrierten sich mehr als 20% der potentiellen Kunden! Damit kommen 4.000 Privathaushalte und 150 Unternehmen im ländlichen Bereich auf bis zu 100 MBit/s – und das ohne Förderung!

Umso mehr freute ich mich, am 23.06.2016 auch zusammen mit den Bauunternehmen und deren Mitarbeitern, endlich den Spatenstich vollziehen zu dürfen. Die entsprechende Pressemeldung finden Sie hier: 160623 PM_Morsbach_Startschuss fuer den Glasfaserausbau

Spatenstich_Morsbach


Werkstattgespräch Breitband der CDU NRW Landtagsfraktion

20 Januar 2016

Diese sehr gelungene Veranstaltung mit vielen kommunalen Besuchern und interessanten Vorträgen, u.a. von NetCologne Geschäftsführer Jost Hermanns, aber auch Deutsche Glasfaser, Telekom,  VKU sowie Breitbandbüro des Bundes wie auch -kompetenzzentrum des Landes, fand gestern statt.

Die unterschiedlichen Ausbaukonzepte und Geschäftsmodelle in fokussierter Form vergleichend gegenübergestellt zu sehen, war durchaus informativ. Erfreulich ist, dass gerade bei der CDU-Fraktion – in Persona deren wirtschaftspolitischen Sprecher Hendrik Wüst MdL – der Nachhall des Breitband-Themas ausgeprägt ist. Dessen Anträge haben ja letztlich auch die Landesregierung mobilisiert, nun nicht nur die Dobrindt`sche Breitbandrichtlinie cozufinanzieren, sondern auch eigene Förderrichtlinien anzukündigen.

Nun geht es darum, die Kommunen bzgl. der Bundes- ebenso wie der Landesförderprogramme zu informieren und zu motivieren. Dazu trug der gestrige Abend sehr gut bei, wie sich auch durch die folgenden bilateralen Gespräche an den Ständen der Referenten zeigte.