Nicht wahr, oder? Lehrerverband zum Schul-Digitalisierungspaket der Bundesregierung

17 Oktober 2016

http://www.heute.de/plaene-von-bildungsministerin-wanka-mehr-computer-fuer-schulen-kritik-vom-lehrerverband-45580728.html

Soso der Herr Oberlehrer sagt, Bücher sind Wissen ohne Verfallsdatum. Dann gilt auch noch das gute alte Meyersche Weltlexikon auf dem Speicher, wo man noch DDR und Sowjetunion findet… also wer solche schlauen Sprüche bringt, sollte nicht für Unterricht verantwortlich sein!


Volker Kauder MdB über muttersprachlichen Unterricht

14 Februar 2008

Aus dem Bericht des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder MdB, am 12.02.2008  in der Fraktion:

Die Integration der bei uns lebenden Migranten ist eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Deshalb hat die unionsgeführte Bundesregierung dem Thema endlich den notwendigen Stellenwert eingeräumt. Mit Maria Böhmer ist erstmals eine Staatsministerin im Bundeskanzleramt Beauftragte für Integration. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat mit dem Integrationsgipfel den Dialog zwischen Migrantenorganisationen und der Bundesregierung angeregt. Mit dem Nationalen Integrationsplan haben wir uns erstmals zusammen mit den Ländern und Kommunen auf verbindliche Integrationsziele geeinigt.

Der Schlüssel zur Integration ist die gute Kenntnis der deutschen Sprache. Deshalb gehen die Forderungen des türkischen Regierungschefs Erdogan nach türkischen Schulen und Universitäten in Deutschland in die falsche Richtung. Die Vermittlung der Muttersprache ist Aufgabe des Elternhauses. Etwaige Versäumnisse der Eltern können nicht erst in der Schule nachgeholt werden, weil dies zu Lasten der Deutschkenntnisse geht. Das zeigen auch die negativen Ergebnisse bisheriger Versuche mit dem muttersprachlichen Unterricht: Statt die Kompetenz in beiden Sprachen zu stärken, waren unterdurchschnittliche Deutschkenntnisse die Folge.

Für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist klar: Integration ist keine Einbahnstraße. Wir nehmen unsere Verantwortung ernst, die Integrationsbedingungen zu verbessern. Wir erwarten aber auch, dass die Migranten die verbesserten Möglichkeiten entschlossen nutzen und sich in unsere Gesellschaft integrieren.