Ein schöner Abend …

18 Juni 2016

… in Form einer schwarz-grün-gelben Party für die Unterstützer von Henriette Reker im Oberbürgermeisterinnen-Wahlkampf! Nette Gespräche in stressfreier Atmosphäre. Und das in einer echt kölschen Location, einer Lounge im RheinEnergieSTADION! Mit Janine und Dirk Budach-Kunze.

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Schwarz-Grün diskutiert. Mehr Medien – Mehr IT – Mehr Gründer. Was muss Köln anders machen?

3 Mai 2016

Hintergrundfolie

Hochtechnologie ist keine lokale Frage. Das stellte Wolfgang Wagner, Direktor Produktion und Technik des WDR sowie Gastgeber des ersten schwarzgrünen Meetings des AK Medien der CDU Köln im WDR, bereits im Eingangsstatement fest. Eine Chance im Standortwettbewerb um IT und Medien hat Köln nur, wenn es gelingt, die Treiber vor Ort zu binden. Diese originäre Aufgabe der Wirtschaftsförderung kann jedoch nur mit klarer Zielsetzung, ausreichend Mitteln und vor allem eindeutigem politischen commitment erfolgversprechend angegangen werden.

Dieses fiel vonseiten Hans Schwanitz MdR (Sprecher der GRÜNEN Köln) und Dr. Ralph Elster MdR (stv. Vorsitzender der CDU Ratsfraktion), die meiner Einladung gefolgt waren, zwar eindeutig aus: „CDU und GRÜNE wollen neue, starke Impulse in der Wirtschaftsförderung setzen.“ Bemängelt wurden von vielen der mehr als 30 anwesenden Branchenvertreter jedoch ein aktuell unklares Entwicklungsziel und somit auch eine fehlende Strategie der bestehenden Wirtschaftsförderung im Medien-/IT-Bereich. Dabei ist es ein Paradoxon der Wirtschaftsförderung, technologischen Entwicklungen und sich wandelnden Geschäftsmodellen einerseits hinterher zu hinken, diese andererseits aber vorweg erkennen zu müssen. Für eine Verwaltung ist das kaum leistbar. Wirtschaftsförderung in besonders von Digitaler Transformation betroffenen Bereichen muss daher Unternehmen und ihre Repräsentanten einbinden, deren Kompetenz nutzen und sie als Berater aktivieren. Dadurch kann sich Wirtschaftsförderung im amtlichen Sinne auf die Kernaufgaben konzentrieren: Problemlöser und One-Stop-Agency zu sein –nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Arbeitnehmer, bis hin zur besseren Vernetzung anwendungsorientierter Studiengänge mit dem Bedarf vor Ort.

Dabei kommt es auf Effizienz an. Diese lässt sich idealerweise anhand eines „Businessplans“ mit klar definierten Kennzahlen messen: „Wie viele und welche Unternehmen will ich ansiedeln, welchen Invest bedeutet dies und welchen Rückfluss an Steuergeldern?“, erläuterte ein Besucher des Arbeitskreises anhand von Beispielen in NRW – inklusive der Akquise signifikanter Fördermittel.

Von derart schlagkräftiger Medien/IT-Entwicklung scheint man sich in Köln nach früheren Erfolgen wie der Ansiedlung von Unternehmen der entstehenden Computerspielebranche sowie der gamescom entfernt zu haben. Grund genug, den politischen Wechsel zu nutzen und auch in diesem Handlungsfeld gemeinsam an einer Verbesserung der Strukturen und Instrumente zu arbeiten. Auch im Arbeitskreis wollen wir die heute erfolgreich praktizierte schwarz-grüne Zusammenarbeit gerne fortsetzen.

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Fotos: privat, WDR/Herby Sachs