Windeck: Breitbandausbau auch von Stromberg bis Hoppengarten

19 August 2013

Durch die Kooperation der NetCologne mit dem Essener Energiekonzern RWE Deutschland AG werden aktuell große Teile Windecks mit Glasfaserleitungen erschlossen. Darüber sind künftig Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s möglich.

Nachdem in den vergangenen Monaten vielerorts kräftig gebaut wurde, steht nun fest, dass das Ausbaugebiet in 2014 noch erweitert wird. Dann kommen unter anderem die Ortsteile Hoppengarten, Herchen, Stromberg und Niederalsen hinzu – auch dies ohne Baukostenzuschuss der Kommune. Die Vorbereitung für dieses und andere Projekte sind auch der Grund dafür, weshalb es hier im Blog leider zeitweise etwas ruhig geblieben ist 😉

Andrea Thiel, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Windeck, freut sich über die Entwicklung:„Es ist schön, dass durch die Netzbauinitiative in unserer Gemeinde perspektivisch noch weitere Ortsteile an die schnelle Datenautobahn angeschlossen werden können. Der Breitbandzugang ist hier in der Region Gold wert und je mehr Bürger davon profitieren können, umso besser.“

Die Ankündigung zur Erweiterung des Ausbaus kommt weit im Voraus, um Windecks Bürgerinnen und Bürger frühzeitig zu informieren: “Wir sind aktuell noch in der Vorbereitungsphase mit unserem Partner RWE“, sagt NetCologne Geschäftsführer Dr. Hans Konle. Wann genau der Spatenstich hier fallen wird, stehe deshalb bislang noch nicht fest. „Sicher ist allerdings, dass er 2014 kommt“, so Konle. Derzeit gehen beide Unternehmen von einem Beginn der Tiefbauarbeiten im späten Frühjahr aus.

Damit die Windecker schnellstmöglich von den Vorzügen des neuen Netzes profitieren, besteht ab sofort die Möglichkeit, sich im Internet auf www.netcologne.de/windeck oder telefonisch unter der Rufnummer 0221/ 2222-5984 über einen Anschluss in den neuen Ortsteilen zu informieren und als Interessent vormerken zu lassen. Darüber hinaus lädt NetCologne zu einer Informationsveranstaltung am 24.09.2013 um 18.00 Uhr ins „Haus des Gastes“ in Windeck-Herchen ein und beantwortet dort gerne Fragen rund um die Erweiterung des Ausbaus.

Basis: PM der NetCologne vom 16.08.2013


Breitbandausbau in Windeck

26 März 2013
Mit dem Frühling geht auch der Breitbandausbau der NetCologne im schönen Windeck weiter 🙂 Bei den Terminen auf den unten eingestellten Plakaten kann man sich informieren – alle Windecker Freunde sind herzlich eingeladen. Ich selber werde am 16.4. in Dattenfeld mit dabei sein und freue mich auf zahlreiches Wiedersehen 🙂
 
Nähere Infos auch auf https://www.netcologne.de/windeck/
 

Breitbandausbau in Windeck – brauchen wir das?

7 Januar 2013

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Gestern traf ich zufällig Freunde aus Windeck. Diese wussten, dass ich den dortigen Glasfaser-Ausbau seitens der NetCologne vorangetrieben habe.

Partner bei der im Herbst 2012 begonnenen Ausbauaktivität ist die RWE, welche die Tiefbauarbeiten übernimmt, und so ermöglicht, dass die NetCologne die meisten Einwohner mit bis zu 50 MB/s schnellem Internetanschluss versorgen kann. Für die Kommune entstehen dabei keine Kosten, denn zugrunde liegt eine Vereinbarung zwischen NetCologne und RWE.

„Brauchen wir das wirklich?“ war die Frage meiner Windecker Freunde. „Dadurch bekommen wir auch nicht mehr Firmen nach Windeck“.

Natürlich ist eine Ansiedlung von Firmen oder Bürgern eine Entscheidung, die von mehreren Faktoren beeinflusst wird. Windeck muss als ländliche Kommune mit entsprechenden Vorzügen punkten (bspw. Wohnqualität für Familien). Windeck hat aber auch Nachteile durch die Entfernung zu Ballungszentren, was angesichts des Trends zur Urbanität häufig die Familien-Wohnqualität überkompensiert – erkennbar bspw. an den Immobilienpreisen.

Deshalb muss die Entfernung überbrückt werden – da in absehbarer Zeit kein Autobahnanschluss ansteht, muss es schon zwangsläufig die Datenautobahn sein. Also: ohne funktionsfähigen Internetanschluss bleibt Windeck zwar landschaftlich schön, aber insoweit abgehängt im Standortwettbewerb.

Bisher wurde Windeck mit zumeist niedrigen Bandbreiten versorgt. Ich konnte das als Privatanwender aus erster Nähe erleben, denn von 2009 bis 2011 wohnte ich in Windeck-Wilberhofen. Häufig stockte die Internetverbindung, das Versenden von Mails mit Anhängen verlief langsam, Downloads von Musik und Videos – legal natürlich 😉 – dauerte ebenfalls lange, Nutzung von Video on Demand war nur mit schlechter Qualität möglich, und wenn sonst niemand im Haus das Internet nutzte.

Da ich auch noch hin und wieder von zuhause aus für die NetCologne arbeitete, musste ich aufs Firmennetzwerk und dort gespeicherte Daten zurückgreifen – für meine bisher aus dem von mehreren Anbietern gut versorgten Köln gewohnte Arbeitsweise: nervtötend langsam.

Es ist nicht mehr die klassische E-Mail, welche die Vernetzung der Gegenwart repräsentiert, sondern es sind Vernetzungen von Standorten und Dienste „aus der Cloud“, von irgendwo aus dem Internet. Künftig wird es die Vernetzung von Geräten und Diensten sein, wie man es jetzt nur ansatzweise aus dem Medienbereich kennt. Diese Anwendungen – sei es Smart Metering für Energiedaten, seien es Sicherheitsanwendungen, sei es die Steuerung der kompletten Funktionen eines Hauses – stellen zunehmende Anforderungen an die Bandbreite, auch in Windeck. Hier droht nach wie vor die digitale Schere, die ländliche Bereiche von der Informations- und Wissensgesellschaft abschneidet.

Für Endkunden mag die Nutzung dieser Möglichkeiten eine individuelle Entscheidung sein, wie bei allem Facebook&Co besteht immer noch die Option des Abschaltens.

Aber wie sieht es nun für Firmen aus? Unternehmen und deren Anwendungen vom CAD-Dateiaustausch und der elektronischen Krankenakte bis hin zum Rechenzentrum von größeren Unternehmen erfordern zwangsläufig Bandbreiten, die über die gewohnte Grundversorgung hinausgehen.

Um also die Frage meiner Freunde zu beantworten: Man kann nun nicht behaupten, dass alleine das Vorhandensein von schnellen Internetverbindungen Gewerbetreibende (oder sogar Industrieunternehmen, wie es in Windeck geschehen soll) veranlasst, an einen Standort X zu ziehen. Aber man muss realisieren, dass ohne Internetanbindung keine Standortentscheidung für die Kommune X mehr positiv ausfällt, und im Wettbewerb zwischen Gemeinde X und Y, die verfügbare Bandbreite ein entscheidendes Kriterium darstellt.

Viel dezidierter als in diesem kleinen Weblog-Artikel wird der Sachverhalt übrigens in folgendem Beitrag aus „Land in Form“ von der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume dargestellt: LandInForm_2012_4_Fokus


Stunksitzung 2012

23 Dezember 2012

Wenn man kurz vor Weihnachten, Karten für die Stunksitzung bekommt, sollte man diese nutzen. So auch am 22.12.2012, als ich ganz spontan mit Bekannten die Weihnachtszeit im E-Werk unterbrechen konnte. Schön, dass auch Freunde aus Windeck zu Besuch in Köln waren 😉 Wieder einmal zeichnete sich die Stunksitzung durch kreative Ideen, engagiertes Publikum und beißende Witze aus – und war dennoch nicht zu sehr politisch aufgeladen. Also insgesamt ein gelungener Abend!

Stunksitzung 22.12.2012 Halle Stunksitzung 22.12.2012 Kostüm Stunksitzung 22.12.2012 Musik-Act


Vielen Dank …

11 November 2012

Nachdem ich dieses Jahr aus beruflichen Gründen von Windeck nach Köln gezogen bin, schied ich gestern, als beim Kreisparteitag ein neuer Vorstand gewählt wurde, aus. Eine Verlängerung kam für mich nicht infrage, denn meiner Meinung nach muss Windeck von einem Windecker im Vorstand vertreten sein. Mein Nachfolger insoweit ist Frank Zähren, dem ich an dieser Stelle ganz herzlich gratuliere und viel Erfolg wünsche! 

Zu guter Letzt erhielt jedes ausscheidende Mitglied die Biographie von Wolfgang Schäuble mit dessen persönlicher Widmung. Das war jedoch kein Abschiedsgeschenk, denn niemals geht man so ganz, es gibt weiterhin viele thematische Schnittstellen und persönliche Freundschaft ist unabhängig von Amt oder Mandat.


Auf bald!

3 September 2012

Nach drei ereignisreichen Jahren im Windecker Ländchen kam bereits vor einiger Zeit der Tag, an dem es galt, Abschied zu nehmen.

Abschied von vielen lieb gewordenen Menschen, von den schönen landschaftlichen Impressionen, vom nachbarschaftlichen Zusammenleben.

Was am Anfang in vielen Augen nicht mehr war als ein politisches Experiment, nämlich die CDU-Bürgermeisterkandidatur im Jahr 2009, wurde zu einer Zeit in meinem Leben, bei der ich viel lernen und an Erkenntnis gewinnen durfte. Seien es die Erfahrungen als „Spitzenkandidat“, sei es die Mitwirkung im CDU-Kreisvorstand Rhein-Sieg, oder seien es einfach auch die Wilberhofener Nachbarn: gerne gebe ich dies nicht auf, aber vor allem die berufliche Weiterentwicklung zwingt dazu.

In der Firma baue ich zurzeit gemeinsam mit engagierten Kollegen ein noch weitreichend neues Geschäftsmodell auf. Dies erfordert viel Einsatz, an Kraft und Zeit. Daher habe ich mich entschlossen, in Köln wieder unter alter Adresse zu wohnen, um hier „nah am Puls“ zu sein. Die Erfahrung der letzten Monate zeigt, dass dies richtig war. Die ersten Projekte sind bereits gestartet.

Es freut mich, dass sich in vielen Gesprächen nicht nur Verständnis für meine Entscheidung zeigte, sondern vielmehr auch, dass der Kontakt zu den Windeckern und zur CDU Rhein-Sieg weiterhin bestehen bleibt. Der dort gemeinsam mit Elisabeth Winkelmeier-Becker MdB ins Leben gerufene Arbeitskreis Medien wird fortgesetzt, nicht zuletzt erstreckt sich die Medienregion ja über die Stadtgrenzen Kölns hinaus.

Dass quasi zeitgleich mein damaliger obsiegender Gegenkandidat zumindest sein Amt als Bürgermeister in der laufenden Wahlperiode verlässt, kann mich nicht wirklich freuen. Windeck braucht eine(n) Bürgermeister(in), die/der sich konsequent und ohne Alternativen für die vielen Herausforderungen, aber auch Potentiale der Gemeinde einsetzt. Ich wünsche den Windeckern, dass sie nun eine gute Wahl treffen.

Bleibt mir nur noch „vielen Dank“ zu sagen, und „auf bald!“


Ist das angemessen?

17 Mai 2012

Norbert Röttgen stand als Bundesumweltminister stets zu seiner kritischen Haltung gegenüber der Atomkraft. Ob man dem zustimmt oder nicht, die Entwicklung hat gezeigt, dass er auf dem richtigen Weg war. Dann kam die Landtagswahl NRW. Wer auch immer welche Fehler gemacht hat, das war keine Aktion von Norbert Röttgen alleine. Was ist mit seinen Beratern?

Die Aussage zum Verbleib in NRW – auch darüber scheiden sich mittlerweile die Geister. Ich denke dabei immer an meinen Wahlkampf als Bürgermeisterkandidat in Windeck 2009. Auch damals wurde ich gefragt, ob ich in Windeck bleiben werde, auch wenn ich verliere. Der Entschluss stand damals fest: ja. Natürlich kann man die folgenden Entwicklungen beruflicher und persönlicher Art nicht vorhersehen und immer eine Prognose nur innerhalb des überschaubaren Zeitfensters abgeben. Wenn dieses Wissen aber zeigt, dass der eigene Platz unter bestimmten Umständen nicht vor Ort ist, sollte man dann die Wähler belügen, oder aufgrund klarer Aussage das Risiko von Stimmenverlusten eingehen, oder lieber gar nichts sagen? Das muss wohl jeder für sich selbst beantworten. Interessant ist aber die Frage, wer denn eigentlich im Falle Röttgen diese Frage als Erster nach oben gepusht hat?

Der folgende Rücktritt als Landesvorsitzender verdient allen Respekt, denn es gab keinerlei Schönreden, Dolchstoßlegenden, Verzögerungen. Dass ein Rücktritt als Umweltminister nicht freiwillig erfolgte, ist logisch: was hat das eine mit dem anderen zu tun? Es ist interessant, dass zwischen dem besten Umweltminister aller Zeiten und der Entlassung durch Merkel nur ein Tag liegt. Was also sind die wahren Gründe für die Entlassung? Ich finde es gut, dass Röttgen eben nicht versucht hat, durch eigenen Rücktritt den wahren Mechanismus zu kaschieren. So bleibt nun Merkel die Antwort schuldig, warum das wirklich geschah.

Shitstorm ist ein aktuelles Modewort – Shitstorm auch in Facebook gegen Röttgen. Schnappschüsse, „hasta la vista“, … unglaublich, wer sich alles so dermaßen persönlich involviert fühlt, dass solche Haß-Eruptionen resultieren, wie die aktuell in den Medien dargestellte Person Röttgens als Zielscheibe dient. Wer ihm persönlich begegnet ist, kann das selbst beurteilen, und seine Meinung eintragen – ebenfalls in Facebook:

http://www.facebook.com/groups/413197338710919/#!/groups/413197338710919/


Viel zu tun …

11 September 2011

Ab dem 1.9. bin ich nur noch kommissarisch TV-Produktmanager bei der NetCologne. Hauptsächlich arbeite ich jetzt in der Stabsstelle Geschäftsfeldentwicklung an der Evaluierung von Themen, die für die TK-Branche strategisch relevant sind. Dies bedeutet eine wesentlich höhere Bandbreite an spannenden Themen und jedesmal auch das Erkunden neuen Terrains. Für den Weblog bringt dies zunächst noch weniger Zeit mit sich, aber sicherlich bei Gelegenheit auch den einen oder anderen interessanten Artikel.


stunksitzung 2011

5 März 2011

super stunksitzung 🙂 lotta aus berlin, funken in china, hartz5 bei ikea, yoga kurs sind nur einige der witzigen acts.


Röttgen – überzeugende Rede!

8 Januar 2011

Beim heutigen Neujahrsempfang der CDU NRW stellte Norbert Röttgen nicht nur erneut unter Beweis, dass er ein hervorragender und klar strukturierter Rhetoriker ist. Auch inhaltlich konnte er begeistern: sei es die Feststellung, dass Parteien und Politik den Bürgern DIENEN müssen, seien es die Ausführungen zur Umwelt- und Klimapolitik mit Verdrahtung zur NRW-Industrie und -Handwerk, sei es die rotgrüne Schuldensucht oder sei es das eigentliche Hauptthema, die Bildungspolitik: keine Überlänge, auf den Punkt, verständlich. So stellt man sich politisches Spitzenpersonal vor!

Mehr auf http://www.cdu-nrw.de/politik/archiv/meldungen/2405-roettgen-schulpolitik-wichtigstes-thema-fuer-die-cdu-nordrhein-westfalen.html